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Idyll

Eine Erinnerungssinfonie

Idill


Csaba Mikó

Aus dem Ungarischen von Arpad Dobriban und Stephanie Junge

Schauspiel


3 D | 2 H

IDYLL (3 D, 2 H) ist das dritte von insgesamt vier Stücken, denen der ungarische Nachwuchsdramatiker Csaba Miko den Gattungsbegriff „Erinnerungssinfonie“ beigestellt hat. Wieder ist es ein konzentriertes Kammerspiel mit wenigen Personen: der Mann, die Geliebte, seine Frau, der Vater der Frau, eine Hausmeisterin - aus dieser Figurenkonstellation entwickelt Mikó ein dichtes, spannendes, fast kriminalistisches Gewebe von Beziehungen, Abhängigkeiten und Vorwürfen, mit tödlichem Ausgang...

Ein Mann verlässt die Wohnung seiner Geliebten. Seine Frau ist auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Sie hat die Liebe ihres Mannes verloren und beklagt sich darüber bei ihrem Vater. Der Vater hasst den Ehemann, der seine Tochter besitzt, die der Vater inszestiös liebt. Er setzt sich ins Auto, um seine Tochter zurück zu holen. Im Wohnhaus des Paares hat die Hausmeisterin von ihrem Fenster aus die täglichen Besuche des untreuen Mannes im gegenüberliegenden Haus beobachtet. Fünf Personen steuern aus verschiedenen Richtungen auf die Katastrophe zu, die in der Wohnung des Paares geschieht …

Csabas dramaturgischer Zugriff folgt einem ähnlichen Schema wie bei seinen anderen Stücken: Die Handlung entwickelt sich durch die Gedankenströme der voneinander isoliert agierenden Figuren. Dabei zeichnet Csaba Miko minutiös jede Bewegung, jeden Gedanken der Figuren auf und spinnt ein zunehmend dichter werdendes Netz um eine ausweglose Situation.
Es entsteht ein musikalisch komponiertes Sprachspiel, die darin aufscheinenden realistischen Situationen sind mehrdeutig. Je nachdem welcher Figur man folgen oder aus welcher zeitlichen Perspektive heraus man das Stück erzählen will, eröffnen sich die Spielräume für die szenische Darstellung. Ein faszinerendes Sprachspiel.

UA Theater Koma Tarsulat Budapest, Februar 2009

DSE frei!

Szenische Lesung auf dem Theaterfestival in Pecs (Ungarn), 14. Juni 2008,

Nominiert für den Szèp- Ernö- Dramatikerpreis 2008

Hörspiel Produktion 2008

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Relation zum Titel Idyll
URL part idyll
Subtitel Eine Erinnerungssinfonie
Originaltitel Idill
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Ungarischen von Arpad Dobriban und Stephanie Junge
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen UA Theater Koma Tarsulat Budapest, Februar 2009 DSE frei! Szenische Lesung auf dem Theaterfestival in Pecs (Ungarn), 14. Juni 2008, Nominiert für den Szèp- Ernö- Dramatikerpreis 2008 Hörspiel Produktion 2008
Einleitung IDYLL (3 D, 2 H) ist das dritte von insgesamt vier Stücken, denen der ungarische Nachwuchsdramatiker Csaba Miko den Gattungsbegriff „Erinnerungssinfonie“ beigestellt hat. Wieder ist es ein konzentriertes Kammerspiel mit wenigen Personen: der Mann, die Geliebte, seine Frau, der Vater der Frau, eine Hausmeisterin - aus dieser Figurenkonstellation entwickelt Mikó ein dichtes, spannendes, fast kriminalistisches Gewebe von Beziehungen, Abhängigkeiten und Vorwürfen, mit tödlichem Ausgang...
Haupttext <p>Ein Mann verlässt die Wohnung seiner Geliebten. Seine Frau ist auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Sie hat die Liebe ihres Mannes verloren und beklagt sich darüber bei ihrem Vater. Der Vater hasst den Ehemann, der seine Tochter besitzt, die der Vater inszestiös liebt. Er setzt sich ins Auto, um seine Tochter zurück zu holen. Im Wohnhaus des Paares hat die Hausmeisterin von ihrem Fenster aus die täglichen Besuche des untreuen Mannes im gegenüberliegenden Haus beobachtet. Fünf Personen steuern aus verschiedenen Richtungen auf die Katastrophe zu, die in der Wohnung des Paares geschieht …</p><p>Csabas dramaturgischer Zugriff folgt einem ähnlichen Schema wie bei seinen anderen Stücken: Die Handlung entwickelt sich durch die Gedankenströme der voneinander isoliert agierenden Figuren. Dabei zeichnet Csaba Miko minutiös jede Bewegung, jeden Gedanken der Figuren auf und spinnt ein zunehmend dichter werdendes Netz um eine ausweglose Situation.<br />Es entsteht ein musikalisch komponiertes Sprachspiel, die darin aufscheinenden realistischen Situationen sind mehrdeutig. Je nachdem welcher Figur man folgen oder aus welcher zeitlichen Perspektive heraus man das Stück erzählen will, eröffnen sich die Spielräume für die szenische Darstellung. Ein faszinerendes Sprachspiel.</p>
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