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Im Haus


Volker K. Geissler


3 D | 4 H

Volker K. Geissler zeichnet mit seiner in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angesiedelten „Physiologie“ IM HAUS ein authentisches Bild der im buchstäblichen Sinne aussterbenden Familie. IM HAUS erhielt den "Autorenpreis der Theaterverlage" des Heidelberger Stückemarkts 2005.

In diesem kleinbürgerlichen Familienpurgatorium versammelt sich die Familie Giesecke im Elternhaus. Bernhard, der jüngste der drei Söhne, ist gerade aus Amerika zurückgekehrt, wo er sich vergeblich um ein Stipendium für seine vor dem Scheitern stehende Dissertation bemüht hat. Dieter und Christian wohnen mangels beruflichem Erfolg und lebensplanerischer Perspektiven ohnehin zu Hause. Mit den Eltern, einfachen Kleinbürgern, ist eine tiefer gehende, gegenseitige Kommunikation nicht möglich: Die Eltern bewegen sich im Jargon einer einfachen Sprache, die Söhne verlieren sich im Zynismus. Stillstand auf beiden Seiten.
Christian stirbt an einer Überdosis Heroin. Aber auch angesichts des Todes kommen sich die Familienmitglieder nicht näher. Erst als im letzten Akt die Eltern zu ihrem Alterssitz nach Mallorca aufbrechen, schleicht sich bittere Erkenntnis ein: „Sie sind weg und wir werden sterben.“ Was gibt es für einen Ausweg für die gescheiterten Existenzen der beiden Brüder?

Preisträger des Heidelberger Stückemarkts 2005, "Autorenpreis der deutschsprachigen Theaterverlage
Uraufführung frei!

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Relation zum Titel Im Haus
URL part im-haus
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen Preisträger des Heidelberger Stückemarkts 2005, &quot;Autorenpreis der deutschsprachigen Theaterverlage<br />Uraufführung frei!
Einleitung Volker K. Geissler zeichnet mit seiner in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts angesiedelten „Physiologie“ IM HAUS ein authentisches Bild der im buchstäblichen Sinne aussterbenden Familie. IM HAUS erhielt den &quot;Autorenpreis der Theaterverlage&quot; des Heidelberger Stückemarkts 2005.
Haupttext In diesem kleinbürgerlichen Familienpurgatorium versammelt sich die Familie Giesecke im Elternhaus. Bernhard, der jüngste der drei Söhne, ist gerade aus Amerika zurückgekehrt, wo er sich vergeblich um ein Stipendium für seine vor dem Scheitern stehende Dissertation bemüht hat. Dieter und Christian wohnen mangels beruflichem Erfolg und lebensplanerischer Perspektiven ohnehin zu Hause. Mit den Eltern, einfachen Kleinbürgern, ist eine tiefer gehende, gegenseitige Kommunikation nicht möglich: Die Eltern bewegen sich im Jargon einer einfachen Sprache, die Söhne verlieren sich im Zynismus. Stillstand auf beiden Seiten. <br />Christian stirbt an einer Überdosis Heroin. Aber auch angesichts des Todes kommen sich die Familienmitglieder nicht näher. Erst als im letzten Akt die Eltern zu ihrem Alterssitz nach Mallorca aufbrechen, schleicht sich bittere Erkenntnis ein: „Sie sind weg und wir werden sterben.“ Was gibt es für einen Ausweg für die gescheiterten Existenzen der beiden Brüder?
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Bildunterschrift © lichtkunst.73 pixelio.de
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Kritiken - Texte <u>Heidelberger Jury Laudatio (2005)</u>: &quot;Mit Volker Geisslers &quot;Im Haus&quot; würdigt die Jury eine präzise Milieustudie, die entgegen aktuellen Moden fast anachronistisch im Kammerspielformat einen Generationenkonflikt, angesiedelt am Ende des vergangenen Jahrhunderts, beschreibt. Dabei gelingt es dem Autor schon mit wenigen Sätzen, eine Atmosphäre sich direkt übertragender Beklemmung zu erzeugen. Das titelgebende Haus ist Schauplatz und Heimat einer Familie, zwischen deren Mitgliedern Welten liegen. Es manifestiert und atmet die Kleinbürgerlichkeit der Eltern, gegen die sich die längst erwachsenen Söhne ein Leben lang vergeblich aufzulehnen versuchten [...]. Kommunikation im Sinne von Austausch findet nicht statt; geredet wird gegen die Stille oder aus dem irrationalen Wunsch einer befreienden Verletzung. [...] Er [Geissler] hält trotz der Unruhe große Spannungsbögen, und es gelingt ihm vor allem, keine der Figuren - sei es in ihrer Spießigkeit oder in ihrem mit Aggression oder Autoaggression kompensierten Scheitern - zu denunzieren. Gleichzeitig thematisiert er ein äußerst aktuelles Phänomen: Das Stranden einer Generation, deren verlängerte Pubertät nicht in die große Freiheit, sondern mittellos wieder nach Hause führt.&quot;
Kritiken - Dateien
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Alphabetischer Titel Im Haus
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