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Kulturschicht

Kulturny sloi


Wjatscheslaw Durnenkow, Michail Durnenkow

David Drevs

Übersetzung durch David Drevs

Schauspiel


1 D | 6 H

Drei scheinbar unabhängige Szenen werden durch ein Geflecht von Bezügen miteinander verwoben: ihr Brennpunkt ist eine Wohnung, in der die Erinnerungen an eine idyllische Vergangenheit umkippen in eine unheimliche Zukunft...

Der junge Maler Sascha arbeitet an einem Bild. Sein Großvater sitzt daneben, redet wirres Zeug und bestellt schließlich ein Porträt seines "kranken Magens".
Neue Szene: Zwei Immobilienhändler feiern in einer Bar. Konstantin, der cholerische Boss, erklärt seinem nervösen Mitarbeiter Jurik die Zusammensetzung der "Kulturellen Schichten", die aus Artefakten und "organisch--mineralischen Substraten" besteht. Der Mensch muss sich entscheiden, wohin er gehören möchte.
Im dritten Bild überreicht Konstantin einem jungen Paar die Schlüssel zu ihrer neuen Wohnung. Doch der extrem geräuschempfindliche Nachbar, ein ehemailger Abhörspezialist, terrorisiert die beiden. Das Paar verlässt die Wohnung, die Frau, inzwischen schwanger, hat Angst davor, dass sich ihr zukünftiger Sohn im immer dichter werdenden Neben auflösen wird ...

Ganz schön verrrückt, diese Geschichten der Brüder Durnenkow, mit einem sensiblen Blick auf die Menschen und einem kräftigen Schuss Humor. Kein grelles, modisches "Schocktheater", geschrieben eher in einer russischen Tradition, die Dramatisches aus dem Alltäglichen, quasi Nebensächlichen erwachsen lässt.
Eine neue dramatische Stimme aus Rußland.

Stückabdruck in Theater der Zeit 2011/1

UA Moskauer Künstlertheater, 2005

DSE frei!

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Relation zum Titel Kulturschicht
URL part kulturschicht
Subtitel
Originaltitel Kulturny sloi
Coautoren
Uebersetzung David Drevs
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 1
Herren 6
Ergaenzung
Anmerkungen UA Moskauer Künstlertheater, 2005 DSE frei!
Einleitung Drei scheinbar unabhängige Szenen werden durch ein Geflecht von Bezügen miteinander verwoben: ihr Brennpunkt ist eine Wohnung, in der die Erinnerungen an eine idyllische Vergangenheit umkippen in eine unheimliche Zukunft...
Haupttext <p>Der junge Maler Sascha arbeitet an einem Bild. Sein Großvater sitzt daneben, redet wirres Zeug und bestellt schließlich ein Porträt seines &quot;kranken Magens&quot;.<br />Neue Szene: Zwei Immobilienhändler feiern in einer Bar. Konstantin, der cholerische Boss, erklärt seinem nervösen Mitarbeiter Jurik die Zusammensetzung der &quot;Kulturellen Schichten&quot;, die aus Artefakten und &quot;organisch--mineralischen Substraten&quot; besteht. Der Mensch muss sich entscheiden, wohin er gehören möchte.<br />Im dritten Bild überreicht Konstantin einem jungen Paar die Schlüssel zu ihrer neuen Wohnung. Doch der extrem geräuschempfindliche Nachbar, ein ehemailger Abhörspezialist, terrorisiert die beiden. Das Paar verlässt die Wohnung, die Frau, inzwischen schwanger, hat Angst davor, dass sich ihr zukünftiger Sohn im immer dichter werdenden Neben auflösen wird ... </p><p>Ganz schön verrrückt, diese Geschichten der Brüder Durnenkow, mit einem sensiblen Blick auf die Menschen und einem kräftigen Schuss Humor. Kein grelles, modisches &quot;Schocktheater&quot;, geschrieben eher in einer russischen Tradition, die Dramatisches aus dem Alltäglichen, quasi Nebensächlichen erwachsen lässt.<br />Eine neue dramatische Stimme aus Rußland.</p><p></p><p>Stückabdruck in Theater der Zeit 2011/1</p>
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Bildunterschrift Brüder Durnenkow © privat
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