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Mutter


Alexander Rupflin


1 D | 1 H

Die Mutter in Rupflins Stück ist viel allein. Ihr Ehemann befindet sich auf Dauer-Dienstreise und aus der Wohnung gehen will sie auch nicht. Einsam und eifersüchtig schottet sie sich ab. Ihr Sohn ist alles, was ihr bleibt, und auch er soll den ganzen Tag bei ihr bleiben. Liebt er sie etwa nicht genug? Sie muss wohl dafür sorgen, dass er nicht in die Schule gehen kann …

Plötzlich steht der neue Nachbar vor der Tür, der dem Sohn sehr ähnlich sieht. Er behauptet, die Mutter von früher zu kennen und rückt von diesem Glauben nicht ab, obwohl die Mutter eine Bekanntschaft bestreitet.

Rupflin gelingt ein sprachlich dichtes und intensives Kammerstück zwischen Tragikomik und beklemmender Atmosphäre. Das Stück wurde mit dem 1. Platz beim Augsburger Dramatikerpreis 2014 ausgezeichnet!

Szenische Lesung am Theater Augsburg 23.11.2014

UA frei!

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Relation zum Titel Mutter
URL part mutter
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Komponist
Genre
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Damen 1
Herren 1
Ergaenzung
Anmerkungen Szenische Lesung am Theater Augsburg 23.11.2014 UA frei!
Einleitung
Haupttext <p>Die Mutter in Rupflins Stück ist viel allein. Ihr Ehemann befindet sich auf Dauer-Dienstreise und aus der Wohnung gehen will sie auch nicht. Einsam und eifersüchtig schottet sie sich ab. Ihr Sohn ist alles, was ihr bleibt, und auch er soll den ganzen Tag bei ihr bleiben. Liebt er sie etwa nicht genug? Sie muss wohl dafür sorgen, dass er nicht in die Schule gehen kann … </p><p>Plötzlich steht der neue Nachbar vor der Tür, der dem Sohn sehr ähnlich sieht. Er behauptet, die Mutter von früher zu kennen und rückt von diesem Glauben nicht ab, obwohl die Mutter eine Bekanntschaft bestreitet. </p><p>Rupflin gelingt ein sprachlich dichtes und intensives Kammerstück zwischen Tragikomik und beklemmender Atmosphäre. Das Stück wurde mit dem 1. Platz beim Augsburger Dramatikerpreis 2014 ausgezeichnet!</p>
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Kritiken - Texte <p>Aus der Laudatio zum 1. Platz beim Augsburger Dramatikerpreis 2014:<br /><br /></p><p>&quot;Alexander Rupflin ist eine Entdeckung! DIE MUTTER ist die Geschichte der Chinesin mit deutscher Einbürgerungsurkunde an der Wand, auf der Suche nach ihrer Kultur, ihrer Identität, der Sehnsucht nach einem geliebten Gegenüber, nach Nähe, nach Familie, wohnhaft in einer käfigartigen Behausung irgendwo in einer bayerischen Provinz, ausgestattet in skandinavischem Minimaldesign, inklusive Chinavase made in germany, lost in paradies, konfrontiert mit der Flucht des Sohnes vor der eigenen grausam verletzenden Mutterliebe und dem Nachbarn, der Spiegel des eigenen Schicksals, die eingeholte Vergangenheit oder der Aufdeckung aller (Lebens-)lügen? Alexander Rupflins Antrieb ist es, eine ganze Welt zu schaffen, die großes Vergnügen macht, sich in ihr auf Entdeckungsreise zu begeben. Aber so wie die Lebens- und Beziehungsgeschichte der Chinesin vielleicht doch nur eine Sicherheit vorgaukelnde Lüge ist, so verläuft die Reise des Lesers: Sicherheiten und Einschätzungen erweisen sich als Irrwege, oft bieten sich Alternativen an. Das Stück ist voller Überraschungen, Impulse, Haltungsänderungen, Temperatur- und Rhythmuswechsel. Ein Krimi! Das Geheimnis der Identität der Mutter wird nie komplett zu enträtseln sein. Rupflins Stärke ist eine Sprache, die die Sehnsucht der Figuren, ihren Antrieb zum Verhalten und Handeln, letztendlich das persönliche Dilemma klar offenlegt. Keine künstlichen Überhöhungen, sondern Direktheit zeichnet sie aus. Sie ermöglicht ein hohes Tempo und Spielfreude, was in einer szenischen Umsetzung zu überprüfen wäre.&quot; <i>(Oliver Brunner)</i><br /><br /></p>
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