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Mutter Hausfrau Vater Arzt

Eine Komödie


Livia Huber


2 D | 2 H

Wer kennt nicht den Druck, unter dem man steht, wenn man den Eltern den neuen Partner vorstellt? Vor allem, wenn die Eltern Gründer und leibhaftige Erfolgsbeweise einer der größten Internet-Partnervermittlungsbörsen sind: dann muss die Übereinstimmung mit der Zukünftigen mindestens bei neunzig Prozent liegen, um in den Augen der Eltern eine Chance zu haben – denn schließlich soll der Sohn nebst Gattin so bald wie möglich die Agentur übernehmen. Leo lässt es lieber nicht darauf ankommen und präsentiert den zwar freigiebigen, aber auch anspruchsvollen Eltern die Prostituierte Lilit als seine neue Freundin, ein solides Mädchen: Mutter Hausfrau, Vater Arzt eben. Dumm nur, dass Lilit zu spät zum Treffen kommt und keine Zeit mehr für das Vorab-Briefing bleibt. Doch unter dem Einfluss einiger Flaschen Wein zeigt sich, dass Lilit – alias Lena – genau die Richtige zu sein scheint …

Ist gesagt, dass zwei Menschen zueinanderpassen, nur weil Buchstaben ihrer Vornamen übereinstimmen oder sie die gleiche Lieblingszahl haben? Und umgekehrt: Sind die Algorithmen, nach denen Partnerbörsen potenzielle Traumpaare zusammenwürfeln, ein Garant für eine glückliche Beziehung? Und was, wenn sich nach Jahren herausstellt, dass die Ehe auf falschen Voraussetzungen beruht, weil die Übereinstimmungen so groß gar nicht sind? Die persönlichen Verunsicherungen der Protagonisten, die allesamt nicht wissen, was an diesem Abend auf sie zukommt, macht Livia Huber bis zur Figurensprache nachvollziehbar. Keine Figur spricht einen Satz zu Ende – es könnte ja sein, dass man zu viel von sich preisgibt, eine falsche Anspielung macht oder sich verrät …

 

Livia Huber, deren Stück von der Jury des Züricher Dramenprozessors 2012 zur Uraufführung ausgewählt wurde, hat ein witziges und dynamisches Stück für zwei Damen und zwei Herren über die (Un)berechenbarkeit der Liebe geschrieben. Eine Komödie im besten Sinne, in der sie den Optimierungswahn bei der Partnerwahl bloßstellt und beweist, dass auch alles ganz anders kommen kann – und bei der sich der Leser beim Wunsch ertappt fühlt, gleiche Antworten bei Psychotests mögen doch auf die wahre Liebe schließen lassen.

"Mutter Hausfrau Vater Arzt" in Bern/Zürich/Schaffhausen//Chur (Kollektiv Mydriasis)

Szenische Lesung, Theater an der Winkelwiese Zürich, 23. Juni 2012

UA Schlachthaus Theater Bern, 20. Februar 2014

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Relation zum Titel Mutter Hausfrau Vater Arzt
URL part mutter-hausfrau-vater-arzt
Subtitel Eine Komödie
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen Szenische Lesung, Theater an der Winkelwiese Zürich, 23. Juni 2012 UA Schlachthaus Theater Bern, 20. Februar 2014
Einleitung Wer kennt nicht den Druck, unter dem man steht, wenn man den Eltern den neuen Partner vorstellt? Vor allem, wenn die Eltern Gründer und leibhaftige Erfolgsbeweise einer der größten Internet-Partnervermittlungsbörsen sind: dann muss die Übereinstimmung mit der Zukünftigen mindestens bei neunzig Prozent liegen, um in den Augen der Eltern eine Chance zu haben – denn schließlich soll der Sohn nebst Gattin so bald wie möglich die Agentur übernehmen. Leo lässt es lieber nicht darauf ankommen und präsentiert den zwar freigiebigen, aber auch anspruchsvollen Eltern die Prostituierte Lilit als seine neue Freundin, ein solides Mädchen: Mutter Hausfrau, Vater Arzt eben. Dumm nur, dass Lilit zu spät zum Treffen kommt und keine Zeit mehr für das Vorab-Briefing bleibt. Doch unter dem Einfluss einiger Flaschen Wein zeigt sich, dass Lilit – alias Lena – genau die Richtige zu sein scheint …
Haupttext <p>Ist gesagt, dass zwei Menschen zueinanderpassen, nur weil Buchstaben ihrer Vornamen übereinstimmen oder sie die gleiche Lieblingszahl haben? Und umgekehrt: Sind die Algorithmen, nach denen Partnerbörsen potenzielle Traumpaare zusammenwürfeln, ein Garant für eine glückliche Beziehung? Und was, wenn sich nach Jahren herausstellt, dass die Ehe auf falschen Voraussetzungen beruht, weil die Übereinstimmungen so groß gar nicht sind? Die persönlichen Verunsicherungen der Protagonisten, die allesamt nicht wissen, was an diesem Abend auf sie zukommt, macht Livia Huber bis zur Figurensprache nachvollziehbar. Keine Figur spricht einen Satz zu Ende – es könnte ja sein, dass man zu viel von sich preisgibt, eine falsche Anspielung macht oder sich verrät … Livia Huber, deren Stück von der Jury des Züricher Dramenprozessors 2012 zur Uraufführung ausgewählt wurde, hat ein witziges und dynamisches Stück für zwei Damen und zwei Herren über die (Un)berechenbarkeit der Liebe geschrieben. Eine Komödie im besten Sinne, in der sie den Optimierungswahn bei der Partnerwahl bloßstellt und beweist, dass auch alles ganz anders kommen kann – und bei der sich der Leser beim Wunsch ertappt fühlt, gleiche Antworten bei Psychotests mögen doch auf die wahre Liebe schließen lassen.</p><p></p><p></p><p><a href="http://www.mydriasis.ch/produktionen/mutter-hausfrau-vater-arzt/" target="_blank" class="external-link-new-window" external="1">&quot;Mutter Hausfrau Vater Arzt&quot; in Bern/Zürich/Schaffhausen//Chur (Kollektiv Mydriasis)<br /></a></p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Huber_L_bearb.JPG
Bildunterschrift Livia Huber © privat
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte <p>&quot;Der Abend im Schlachthaus birgt absehbare Wendungen. Doch der Witz, der Rhythmus und das Tempo, die Livia Huber in ihren Erstling gepackt hat, sind Garanten für rasante Theaterunterhaltung. Dafür gibts in der ausverkauften Uraufführung stürmischen Applaus.&quot; (Berner Zeitung, 22.02.14)</p><p>Der Klamauk &quot;offenbart aber das Talent der Autorin, mit witzigen Dialogen und beissenden Pointen dem einfachen Schwank viel Lebendigkeit und satirische Schärfe zu verleihen.&quot; (Tages-Anzeiger, 07.03.14)</p>
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Alphabetischer Titel Mutter Hausfrau Vater Arzt
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