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Mysterien

Unberechenbar werden!


Knut Hamsun, Rebecca Lang

Hans Block

frei nach der Übersetzung von Siegfried Weibel


2 D | 2 H
Bühnenfassung frei nach dem Roman von Knut Hamsun

Ein Fremder taucht plötzlich in einer norwegischen Kleinstadt auf: Johan Nilsen Nagel nennt sich selbst „Ausländer des Daseins“ und bringt die neugierigen Bewohner kräftig durcheinander. Irritiert, verblüfft, verärgert oder magisch angezogen reagieren diese auf den unberechenbaren Nagel, der mit immer neuen Einfällen und phantastischen Erzählungen zu unterhalten und zu provozieren weiß.

Der Literaturnobelpreisträger Knut Hamsun schuf mit seiner Figur des Johan Nilsen Nagel einen nervösen, hysterischen, beinah fiebrigen Geist, der sich konstant selbst inszeniert, hinterfragt und sein Umfeld verunsichert. Rebecca Lang und Hans Block gelingt es mit ihrer Bühnenadaption sowohl der leicht flirrenden und geistreichen Prosa Hamsuns gerecht zu werden als auch die Unberechenbarkeit der Ereignisse verstörend und doch humorvoll zu komponieren.

UA: 23.09.2014, Schauspiel Frankfurt (Regie: Hans Block)

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Relation zum Titel Mysterien
URL part mysterien
Subtitel Unberechenbar werden!
Originaltitel
Coautoren Hans Block
Uebersetzung frei nach der Übersetzung von Siegfried Weibel
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung Bühnenfassung frei nach dem Roman von Knut Hamsun
Anmerkungen UA: 23.09.2014, Schauspiel Frankfurt (Regie: Hans Block)
Einleitung Ein Fremder taucht plötzlich in einer norwegischen Kleinstadt auf: Johan Nilsen Nagel nennt sich selbst „Ausländer des Daseins“ und bringt die neugierigen Bewohner kräftig durcheinander. Irritiert, verblüfft, verärgert oder magisch angezogen reagieren diese auf den unberechenbaren Nagel, der mit immer neuen Einfällen und phantastischen Erzählungen zu unterhalten und zu provozieren weiß.
Haupttext Der Literaturnobelpreisträger Knut Hamsun schuf mit seiner Figur des Johan Nilsen Nagel einen nervösen, hysterischen, beinah fiebrigen Geist, der sich konstant selbst inszeniert, hinterfragt und sein Umfeld verunsichert. Rebecca Lang und Hans Block gelingt es mit ihrer Bühnenadaption sowohl der leicht flirrenden und geistreichen Prosa Hamsuns gerecht zu werden als auch die Unberechenbarkeit der Ereignisse verstörend und doch humorvoll zu komponieren.
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Kritiken - Texte „Der mysteriöse Fremde, der aus unerklärlichen Gründen an einem abgelegenen Ort auftaucht, ist nicht nur ein beliebtes Westernmotiv. Schon in Knut Hamsuns 1892 erschienenem Roman „Mysterien“ reitet er gewissermaßen in einer kleinen norwegischen Hafenstadt ein, stürzt die Einheimischen in Verwirrung – und sich selbst zuletzt ins Meer. Dazwischen hat ihn Hamsun zum leidenschaftlichen Sprachrohr seiner künstlerischen Überzeugungen und Abrechnungen gemacht. So rechnet er zum Beispiel etwas wirr mit Tolstoi ab. Oder jedenfalls ist etwas wirr, was von der Tolstoi-Diskussion im Roman noch übrig ist an einem andererseits sehr ausführlichen Bühnenabend „nach Hamsun“ in der Box des Frankfurter Schauspiels. Dort strebt der junge Regisseur Hans Block mit einer unberechenbaren Hauptfigur, eben jenem Johan Nilsen Nagel genannten Fremden, den irgendwie unberechenbaren Theaterabend an, Titel: „Mysterien – Unberechenbar werden!““ (<a external="1" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.fr-online.de/theater/schauspiel-frankfurt--mysterien--toenen-und-toben,1473346,28503708.html">Frankfurter Rundschau</a>)
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