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Phokiphon


Sergej Neldichen

Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg

Übersetzung durch Alexander Nitzberg

Schauspiel


4 D | 11 H
kleine Rollen

NSA-Sammelwut, Facebook und Google – der Schritt zur Totalüberwachung scheint heute erschreckend klein. Ein Klassiker des russischen absurden Theaters nimmt sich genau dieser Thematik an: Eine düstere Utopie, wiederentdeckt und erstmalig ins Deutsche übersetzt von Bulgakow-Übersetzer Alexander Nitzberg - frei zur UA.

"Als der Fremde Abe aus Cede in der Stadt auftaucht, sucht er nur eines: die Wahrheit von der Falschheit zu unterscheiden – und vertraut sich blind der Objektivität einer Fotokamera an. Wahrheit sei die Fotografie eines Ereignisses, glaubt er. Doch schon bald muss er realisieren, dass in einer Gesellschaftsordnung, in der jeder jeden beschattet, Wahrheit und Falschheit nur schillernde, ja dubiose Begriffe sind. Am Ende steht die Erfindung des Phokiphons – eines gigantischen Apparats, der die Totalüberwachung ermöglicht. Seine Strahlen durchleuchten die Hausfassaden und heben auch noch den letzten Rest des menschlichen Privatlebens auf. Im Schlussakt werden einzelne intime Szenen aus dem gesamten Stück in einem nicht enden wollenden Reigen auf die Leinwand projiziert. Skurrile Gestalten, Aroma-Schnüffler, Gammelfleisch-Verkäufer und Sexbesessene sind hier die Handlungsträger." (Alexander Nitzberg zu seiner Übersetzung)

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Relation zum Titel Phokiphon
URL part phokiphon
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 11
Ergaenzung kleine Rollen
Anmerkungen
Einleitung NSA-Sammelwut, Facebook und Google – der Schritt zur Totalüberwachung scheint heute erschreckend klein. Ein Klassiker des russischen absurden Theaters nimmt sich genau dieser Thematik an: Eine düstere Utopie, wiederentdeckt und erstmalig ins Deutsche übersetzt von Bulgakow-Übersetzer Alexander Nitzberg - frei zur UA.
Haupttext "Als der Fremde Abe aus Cede in der Stadt auftaucht, sucht er nur eines: die Wahrheit von der Falschheit zu unterscheiden – und vertraut sich blind der Objektivität einer Fotokamera an. Wahrheit sei die Fotografie eines Ereignisses, glaubt er. Doch schon bald muss er realisieren, dass in einer Gesellschaftsordnung, in der jeder jeden beschattet, Wahrheit und Falschheit nur schillernde, ja dubiose Begriffe sind. Am Ende steht die Erfindung des Phokiphons – eines gigantischen Apparats, der die Totalüberwachung ermöglicht. Seine Strahlen durchleuchten die Hausfassaden und heben auch noch den letzten Rest des menschlichen Privatlebens auf. Im Schlussakt werden einzelne intime Szenen aus dem gesamten Stück in einem nicht enden wollenden Reigen auf die Leinwand projiziert. Skurrile Gestalten, Aroma-Schnüffler, Gammelfleisch-Verkäufer und Sexbesessene sind hier die Handlungsträger." (Alexander Nitzberg zu seiner Übersetzung)
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