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Prexaspes

Schauspiel in fünf Aufzügen


Peter Hacks


1 D | 14 H

"PREXASPES ist eine Beamtentragödie. Der Begriff reizt zum Lachen, und das Stück, in der Tat, tut dies auch." (Hacks, aus: Die deutschen Alexandriner)

Der persische Großkönig Kambyses, der 525 v. Chr. Ägypten eroberte, ist ein gerissener Diplomat, der dabei auch vor einem Brudermord nicht zurückschreckt. Die Gesellschaft spaltet sich in Priester, Magier und Fortschrittsgläubige, die sich gegenseitig bekämpfen. Im Zentrum des Stückes steht jedoch der Staatsbeamte Prexaspes, an dem die Konsequenzen blinden Gehorsams und eigener Prinzipienlosigkeit im Staatsdienst aufgezeigt werden.

UA Staatsschauspiel Dresden, 19. Februar 1976

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Relation zum Titel Prexaspes
URL part prexaspes
Subtitel Schauspiel in fünf Aufzügen
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 1
Herren 14
Ergaenzung
Anmerkungen UA Staatsschauspiel Dresden, 19. Februar 1976
Einleitung <p>&quot;PREXASPES ist eine Beamtentragödie. Der Begriff reizt zum Lachen, und das Stück, in der Tat, tut dies auch.&quot; (Hacks, aus: Die deutschen Alexandriner)</p>
Haupttext <p>Der persische Großkönig Kambyses, der 525 v. Chr. Ägypten eroberte, ist ein gerissener Diplomat, der dabei auch vor einem Brudermord nicht zurückschreckt. Die Gesellschaft spaltet sich in Priester, Magier und Fortschrittsgläubige, die sich gegenseitig bekämpfen. Im Zentrum des Stückes steht jedoch der Staatsbeamte Prexaspes, an dem die Konsequenzen blinden Gehorsams und eigener Prinzipienlosigkeit im Staatsdienst aufgezeigt werden.</p>
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Kritiken - Texte <p>Dresdner Neueste Nachrichten (29.02.1976): &quot;Es ist kein Lehrstück, das Hacks schuf, und auch keine platte Parabel. Er bekennt sich zur Historie und will sein Drama auch so verstanden wissen, ohne Assoziationen zu aktuellen Situationen auszuschließen. Es geht ihm an einem konkreten Fall um Fragen der Machtausübung und des Machtmißbrauchs, unversöhnlich in den Widersprüchen zwischen Mächtigen und nach Macht Strebenden. Die geistige Spannung, die Dialoge und Szenen beherrscht, bestimmt die Wirkung auf den Zuschauer und schärft seine Aufmerksamkeit über die lange Dauer der Aufführung. [...] Der Beifall des Premierenpublikums galt dem Ensemble und dem anwesenden Autor, für dieses anspruchsvolle und im brechtschen Sinne vergnügliche Stück.&quot;</p><p>Tribüne (12.03.1976): &quot;Die Eleganz [Hacks'] Sprache, die Verspieltheit der Handlungen, die kluge Schärfe der Pointen wurden gelobt und genossen und oft als das Ganze seiner (Hacks') Komödien verstanden. Inszenierungen von OMPHALE, MARGARETE IN AIX, AMPHITRYON, ADAM UND EVA, ROSI TRÄUMT haben Anteil daran, daß Hacks' Stücke sozusagen als Exquisitläden für Späße gelten - viel zu wenig wird aber beachtet, daß die artistische Form die Form eines Inhalts ist, Ausdruck für gesellschaftliche Konzeptionen und künstlerische Vorstellungen, für die Ideen des Dichters. Das Schauspiel PREXASPES betont bereits durch seinen Stoff die große historisch-politische Auseinandersetzung, die in den Komödien mehr als Hintergrund aufleuchtet. Hacks hat das Geschehen wiederum in der Geschichte angesiedelt, diesmal in der persischen. Dieses Durchmessen der Weltgeschichte hat Berechtigung und Würde, wenn die Gegenwart das Maß der Weltbetrachtung ist. Dieses Stück greift Ereignisse aus dem 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung auf, von denen der griechische Geschichtsschreiber Herodot berichtet.&quot;</p><p></p>
Kritiken - Dateien
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