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sonst is alles wie immer

Tragikomödie in 13 Einstellungen


Ralf-G. Krolkiewicz


6 D | 5 H

In dieser "schwarzen" deutsch-deutschen Komödie, sie spielt Anfang der 90iger Jahre im Raum Erfurt, geht es erst einmal feuchtföhlich zu: vier Schwestern feiern zu Hause den 90jährigen Geburtstag ihres Vaters....

Wer übernachtet wo? Wer holt wen ab? So beginnt das Stück. Das lesbische Paar will keine der Schwestern bei sich übernachten lassen. Man einigt sich auf einen Kompromiss. Es gibt selbstgebackenen Kuchen, Bier und Schnaps, geschmuggelte Zigaretten des polnischen Liebhabers und Zigeunermusik des "eingeheirateten" Zigeuners Leilo.

Natürlich kommt bei derartigen Familienzusammenkünften einiges ans Licht, was am besten verborgen bleiben sollte: der Vater hatte wohl mit einer seiner Töchter ein inszestiöses Verhältnis, daraus entstand der anwesende Sohn. Lisbeth, verheiratet, bringt ihren polnischen Liebhaber mit, der auch der anderen Schwester Dora die Augen verdreht. Rosie hat ein Verhältnis zu einem weiblichen "Teddy". Ihr Sohn Olaf, in der Bundeswehr tätig, findet dies abartig, auch den anwesenden Polen empfindet er auf dem Fest als unerträglich... ein "richtiges" vielschichtiges und konfliktträchtiges Familien-Panoptikum.

Als das Fest, angeregt durch Alkohol, verzehrten Würstschen und Tänze, dem Höhepunkt (oder dem absoluten Tiefgang?) entgegen geht, stirbt der Vater unbemerkt nebenan in der Küche.
In einem Epilog (1o Jahre später) bestätigen die Schwestern in ihren Reflexionen den programmatischen Titel: sonst is alles.....

Eine Tragikomödie zum Thema Leben in Deutschland kurz nach der Wende: leichtfüßig geschrieben, ohne jede Larmoyanz, vielschichtig werden die Biografien der Schwestern aufgeschlüsselt und verwoben, sprachlich knapp und präzise, mit wunderbaren Frauenrollen.

UA theater 89 Berlin, 02. Februar 2006

"Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes", 2004

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Relation zum Titel sonst is alles wie immer
URL part sonst-is-alles-wie-immer
Subtitel Tragikomödie in 13 Einstellungen
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 6
Herren 5
Ergaenzung
Anmerkungen <p>UA theater 89 Berlin, 02. Februar 2006</p><p>&quot;Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes&quot;, 2004 </p>
Einleitung <p>In dieser &quot;schwarzen&quot; deutsch-deutschen Komödie, sie spielt Anfang der 90iger Jahre im Raum Erfurt, geht es erst einmal feuchtföhlich zu: vier Schwestern feiern zu Hause den 90jährigen Geburtstag ihres Vaters.... Wer übernachtet wo? Wer holt wen ab? So beginnt das Stück. Das lesbische Paar will keine der Schwestern bei sich übernachten lassen. Man einigt sich auf einen Kompromiss. Es gibt selbstgebackenen Kuchen, Bier und Schnaps, geschmuggelte Zigaretten des polnischen Liebhabers und Zigeunermusik des &quot;eingeheirateten&quot; Zigeuners Leilo.</p>
Haupttext Natürlich kommt bei derartigen Familienzusammenkünften einiges ans Licht, was am besten verborgen bleiben sollte: der Vater hatte wohl mit einer seiner Töchter ein inszestiöses Verhältnis, daraus entstand der anwesende Sohn. Lisbeth, verheiratet, bringt ihren polnischen Liebhaber mit, der auch der anderen Schwester Dora die Augen verdreht. Rosie hat ein Verhältnis zu einem weiblichen &quot;Teddy&quot;. Ihr Sohn Olaf, in der Bundeswehr tätig, findet dies abartig, auch den anwesenden Polen empfindet er auf dem Fest als unerträglich... ein &quot;richtiges&quot; vielschichtiges und konfliktträchtiges Familien-Panoptikum.<br /><br />Als das Fest, angeregt durch Alkohol, verzehrten Würstschen und Tänze, dem Höhepunkt (oder dem absoluten Tiefgang?) entgegen geht, stirbt der Vater unbemerkt nebenan in der Küche.<br />In einem Epilog (1o Jahre später) bestätigen die Schwestern in ihren Reflexionen den programmatischen Titel: sonst is alles.....<br /><br />Eine Tragikomödie zum Thema Leben in Deutschland kurz nach der Wende: leichtfüßig geschrieben, ohne jede Larmoyanz, vielschichtig werden die Biografien der Schwestern aufgeschlüsselt und verwoben, sprachlich knapp und präzise, mit wunderbaren Frauenrollen.<br /><br />
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