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Verdunklungsgefahr


Michael Hatry

Schauspiel


6 Darsteller

"Das Stück VERDUNKLUNGSGEFAHR enthält neben Träumen, die während des Dritten Reichs geträumt worden sind - entnommen wurden sie mit Genehmigung der Herausgeberin Charlotte Beradts Buch "Das Dritte Reich des Traums" (München, 1966) -, Elemente, wie wir sie auch heute aus Träumen kennen und vieles, das wir uns meist nicht oder zu spät träumen lassen.
Da der Traum infolge seiner höchst eigenen Logik und Dramaturgie sich nicht ohne Weiteres, vor allem nicht ohne Beschädigung seiner inneren Gesetzmäßigkeit, in die Wirklichkeit des Theaters übertragen läßt, versucht das Stück eine dem Traum verwandte, eigentümliche Ästhetik. Es nimmt seinen Ausgang in der Dunkelheit. Der Dunkelheit entrissen werden "traumhaft" scharf konturierte Figuren in kurzen Szenensequenzen, die sich zum Mosaik von der Bedrohung der Demokratie durch ihre vorgeblichen Verteidiger ordnen.
Als Lichtquellen dienen ausnahmslos Spots (Scheinwerfer, aber auch Taschenlampen) oder z.B. eine gewöhnliche Zimmerleuchte. Weitaus die meisten Figuren tragen Halbmasken, die Stirn, Nase und einen Teil der Wangen verdecken. Dies wird - neben dem optischen effekt - zur angestrebten gestischen Spielweise beitragen, die Platz für allerhand artistische, nicht aber psychologische Wirkungen hat. Hinzu kommt, daß die vielen Figuren - teils durchgehend, teils episodisch - von nur sechs DarstellerInnen gespielt werden sollen.
Musik - Schlagzeug, Geige und Mundharmonika - ist ein integraler Bestandteil des Stückes wie die Beleuchtung. Ein Bühnenbild im herkömmlichen Sinne gibt es nicht." (Michael Hatry)

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Relation zum Titel Verdunklungsgefahr
URL part verdunklungsgefahr
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung 6 Darsteller
Anmerkungen
Einleitung
Haupttext "Das Stück VERDUNKLUNGSGEFAHR enthält neben Träumen, die während des Dritten Reichs geträumt worden sind - entnommen wurden sie mit Genehmigung der Herausgeberin Charlotte Beradts Buch "Das Dritte Reich des Traums" (München, 1966) -, Elemente, wie wir sie auch heute aus Träumen kennen und vieles, das wir uns meist nicht oder zu spät träumen lassen.<br>Da der Traum infolge seiner höchst eigenen Logik und Dramaturgie sich nicht ohne Weiteres, vor allem nicht ohne Beschädigung seiner inneren Gesetzmäßigkeit, in die Wirklichkeit des Theaters übertragen läßt, versucht das Stück eine dem Traum verwandte, eigentümliche Ästhetik. Es nimmt seinen Ausgang in der Dunkelheit. Der Dunkelheit entrissen werden "traumhaft" scharf konturierte Figuren in kurzen Szenensequenzen, die sich zum Mosaik von der Bedrohung der Demokratie durch ihre vorgeblichen Verteidiger ordnen. <br>Als Lichtquellen dienen ausnahmslos Spots (Scheinwerfer, aber auch Taschenlampen) oder z.B. eine gewöhnliche Zimmerleuchte. Weitaus die meisten Figuren tragen Halbmasken, die Stirn, Nase und einen Teil der Wangen verdecken. Dies wird - neben dem optischen effekt - zur angestrebten gestischen Spielweise beitragen, die Platz für allerhand artistische, nicht aber psychologische Wirkungen hat. Hinzu kommt, daß die vielen Figuren - teils durchgehend, teils episodisch - von nur sechs DarstellerInnen gespielt werden sollen.<br>Musik - Schlagzeug, Geige und Mundharmonika - ist ein integraler Bestandteil des Stückes wie die Beleuchtung. Ein Bühnenbild im herkömmlichen Sinne gibt es nicht." (Michael Hatry)
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