Zum Hauptinhalt springen

Vielleicht

Mozet byt'


Michail Schatrow

Susanne Rödel

Schauspiel


4 D | 1 H

Das Stück handelt von Patricia, 77, Lynn, ihrer Tochter, 51, Michelle, Lynns Tochter, 22, Barbara, 77 und James, 52. Es spielt in unserer Zeit in dem ehemals wohlhabenden Haus von Patricia Taylor und ihrer Familie in New England, Amerika. Es thematisiert zum einen den Zusammenbruch des kommunistischen Weltsystems und zum anderen wie dieser auch intellektuelle Amerikaner - einst dem Trotzkismus verbunden - in die Krise führt.

James Brook ist der Sohn des berühmten, bereits verstorbenen Filmemachers Allan Brook. Er ist auf den Spuren seines Vaters, um eine Biographie über ihn zu verfassen. Als er sich in Lynn verliebt und erfährt, dass ihre Mutter Pat mit seinem Vater in einer Beziehung war, sucht er Lynns Familie auf und bittet Pat und ihre alte Freundin Barbara, sich an die gemeinsame Vergangenheit zu erinnern und ihm beim Sammeln von Informationen zu helfen. Pat ist auf Grund einer rätselhaften Krankheit bereits vor über 30 Jahren verstummt und vegetiert in einem Rollstuhl vor sich hin. Barbara ist der Ansicht, dass man nicht in Vergangenem wühlen sollte, stellt aber trotzdem widerwillig ihre alten Briefe an Allan zur Verfügung. Parallel dazu hat Lynn mit ihrer vom Aktionismus getriebenen Tochter Michelle zu kämpfen, die nach Sarajevo fliegen und den Menschen in Armut und Krieg helfen möchte, um die Welt zu verändern.

Beim gemeinsamen Graben in der Vergangenheit stoßen sie auf Unerwartetes und Erschreckendes, das sie buchstäblich zurückkatapultiert in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und in den Kalten Krieg danach. Geleitet von den alten Briefen geraten sie immer tiefer in den Strudel der damaligen Verstrickungen Barbaras und ihrer Eltern, wodurch die Zeit vor 50 Jahren wieder auflebt. Eine Hetzjagd nach der Wahrheit in den Tiefen der privaten Familiengeschichten sowie der politischen Vergangenheit Russlands und Amerikas beginnt und verändert alles.

Eine fesselnde Auseinandersetzung über Verrat und Schuld, Täter und Opfer, menschlichen Anstand und Feigheit vor dem Hintergrund der Ost-West Konflikte des Kalten Krieges. Ein spannendes Konversationsstück, das nur oberflächlich von Politik geleitet wird, indem es tatsächlich aber um Liebe und Treue zum Land, zum Regime, zur Familie und zur Wahrheit geht.

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----
Relation zum Titel Vielleicht
URL part vielleicht
Subtitel
Originaltitel Mozet byt'
Coautoren
Uebersetzung Susanne Rödel
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 1
Ergaenzung
Anmerkungen
Einleitung Das Stück handelt von Patricia, 77, Lynn, ihrer Tochter, 51, Michelle, Lynns Tochter, 22, Barbara, 77 und James, 52. Es spielt in unserer Zeit in dem ehemals wohlhabenden Haus von Patricia Taylor und ihrer Familie in New England, Amerika. Es thematisiert zum einen den Zusammenbruch des kommunistischen Weltsystems und zum anderen wie dieser auch intellektuelle Amerikaner - einst dem Trotzkismus verbunden - in die Krise führt.
Haupttext James Brook ist der Sohn des berühmten, bereits verstorbenen Filmemachers Allan Brook. Er ist auf den Spuren seines Vaters, um eine Biographie über ihn zu verfassen. Als er sich in Lynn verliebt und erfährt, dass ihre Mutter Pat mit seinem Vater in einer Beziehung war, sucht er Lynns Familie auf und bittet Pat und ihre alte Freundin Barbara, sich an die gemeinsame Vergangenheit zu erinnern und ihm beim Sammeln von Informationen zu helfen. Pat ist auf Grund einer rätselhaften Krankheit bereits vor über 30 Jahren verstummt und vegetiert in einem Rollstuhl vor sich hin. Barbara ist der Ansicht, dass man nicht in Vergangenem wühlen sollte, stellt aber trotzdem widerwillig ihre alten Briefe an Allan zur Verfügung. Parallel dazu hat Lynn mit ihrer vom Aktionismus getriebenen Tochter Michelle zu kämpfen, die nach Sarajevo fliegen und den Menschen in Armut und Krieg helfen möchte, um die Welt zu verändern. Beim gemeinsamen Graben in der Vergangenheit stoßen sie auf Unerwartetes und Erschreckendes, das sie buchstäblich zurückkatapultiert in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und in den Kalten Krieg danach. Geleitet von den alten Briefen geraten sie immer tiefer in den Strudel der damaligen Verstrickungen Barbaras und ihrer Eltern, wodurch die Zeit vor 50 Jahren wieder auflebt. Eine Hetzjagd nach der Wahrheit in den Tiefen der privaten Familiengeschichten sowie der politischen Vergangenheit Russlands und Amerikas beginnt und verändert alles. Eine fesselnde Auseinandersetzung über Verrat und Schuld, Täter und Opfer, menschlichen Anstand und Feigheit vor dem Hintergrund der Ost-West Konflikte des Kalten Krieges. Ein spannendes Konversationsstück, das nur oberflächlich von Politik geleitet wird, indem es tatsächlich aber um Liebe und Treue zum Land, zum Regime, zur Familie und zur Wahrheit geht.
Bild
Bildunterschrift
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen
Alphabetischer Titel Vielleicht
Mailorder 0
PDF Leseprobe