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Carsten Brandau zu den Autorentheatertagen des Deutschen Theaters in Berlin eingeladen

Gleich drei neue Theaterstücke unseres Autors Carsten Brandau sind in nächster Zeit in Berlin, Wien und Hamburg für das Publikum zu entdecken: Am Deutschen Theater in Berlin ist Brandau zu den Autorentheatertagen, die vom 8. bis 17. April 2010 stattfinden, mit seinem neuesten Werk FABELHAFTE FAMILIE BAADER (1 D, 2 H) eingeladen worden. Der Text wird - zusammen mit drei weiteren Theaterstücken - in der "Langen Nacht der Autoren" am 17. April 2010 von Schauspielern des Deutschen Theaters szenisch vorgestellt. "'Fabelhafte Familie Baader' bedient sich des berühmtesten Pärchens der RAF, um mit leichter Hand ein deutsches Sittengemälde zwischen Spießbürgertum und durchgedrehtem Kapitalismus zu zeichnen."
http://www.deutschestheater.de/spielplan/filter/autorentheatertage/

FABELHAFTE FAMILIE BAADER - ZUM INHALT:
Deutschland im 21. Jahrhundert: "Gudrun und Andreas Baader sind verheiratet und kinderlos. Er ist bei der Firma 'Messerschlitz und Söhnlein' angestellt, steigt unaufhaltsam die Karriereleiter nach oben, fährt einen Dienstwagen, plant den Hausbau direkt am See. Sie wünscht sich ein Kind, kümmert sich um die Wohnungseinrichtung, organisiert einen Grillabend mit der ehrgeizigen 'Sekretärin' ihres Mannes, Carsten, und bastelt gern Bomben. Als Gudrun und Carsten eine Affäre beginnen, Gudrun schwanger wird und der alte Messerschlitz stirbt, enspinnt sich eine Spirale der Gewalt und der perfiden Pläne. Da wechseln Körperteile den Besitzer, wird ein Mord begangen und ein Börsengang verhindert..." (Ankündigungstext Deutsches Theater)

Auf der diesjährigen Hamburger "altonale 12" vom 4. bis 20. Juni 2010 ist ein weiterer neuer Text von Brandau zu entdecken: REPUBLIK PIZZA, eine bitterböse Komödie über die skurrilen Auswüchse des kapitalistischen Arbeitsmarktes, ist dort in einer Inszenierung des Regisseurs Frank Abt zu sehen.
http://altonale.medienproduktion-interaktiv.de/Theater-Republik-Pizza.html

http://altonale.medienproduktion-interaktiv.de/Theater-Republik-Pizza.html
Und in Wien, am Theater an der Gumpendorferstraße (das TAG), ist Brandaus Theatertext PALASTICA (3 D, 3 H) unter die sechs besten Stücke der dort stattfindenden Werktage gewählt worden. Im Rahmen des Düsseldorfer Autorenlabors 2009 entstanden, ist auch PALASTICA nicht nur eine intelligente Auseinandersetzung mit den absurden Ausmaßen des kapitalistischen Systems, sondern wagt eine mutige dramaturgische Entwicklung - von der naturalistischen Milieustudie zu einem aberwitzigen Comic-Strip bis hin zum skurrilen Splatter-Movie!

PALASTICA - ZUM INHALT:
Ein heruntergekommenes, fünfstöckiges Mietshaus. Der Immobilien-Mogul Hanussen will es abreißen. Doch noch sind nicht alle ausgezogen: Das Ehepaar Kleinschmitt führt ein seltsam zurückgezogenes Leben. Rosa hält ihren Ehemann Kaspar in der Wohnung unter Verschluss. Schließlich ist vor 20 Jahren etwas passiert … Jetzt warten die beiden auf ihre Umsiedlung in eine neue Wohnung, doch niemand kommt, um sie abzuholen.

Die Hases sind beide Mitte 60. Albert lebt in einer anderen Realität. Er hortet Unmengen von Briefen, die ihm angeblich sein Bruder aus dem Kaukasus geschrieben hat. Seine Frau Colette hat sie geschrieben – denn auf diese Weise kann sie das Leben ihres geliebten Gatten, zumindest ansatzweise lenken. Natürlich weiß Colette, dass sie mit Albert eigentlich in ein Heim ziehen sollte. Aber Colette zögert aus Angst diesen Umzug ins Heim immer wieder hinaus.

Eines Tages erscheint Junior als Verkörperung der reinen Profitorientierung mit Kettensäge und der Absicht, das Haus zwangszuräumen. Sie ist nicht mehr interessiert an Einzelschicksalen oder menschlichem Miteinander. Notfalls ist sie auch bereit, das Haus mitsamt den Mietern abzureißen, Kollateralschäden mit eingerechnet...

PALASTICA beschreibt ein Zukunftsszenario - ironisch, grotesk und erschreckend.
(Inka Neubert und Carsten Brandau)

Weitere Informationen zu den Werktagen am TAG finden Sie unter
www.dastag.at/home/

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Titel Carsten Brandau zu den Autorentheatertagen des Deutschen Theaters in Berlin eingeladen
URL part carsten-brandau-zu-den-autorentheatertagen-des-deutschen-theaters-in-berlin-eingeladen
Einleitung Gleich drei neue Theaterstücke unseres Autors Carsten Brandau sind in nächster Zeit in Berlin, Wien und Hamburg für das Publikum zu entdecken: Am Deutschen Theater in Berlin ist Brandau zu den Autorentheatertagen, die vom 8. bis 17. April 2010 stattfinden, mit seinem neuesten Werk FABELHAFTE FAMILIE BAADER (1 D, 2 H) eingeladen worden. Der Text wird - zusammen mit drei weiteren Theaterstücken - in der &quot;Langen Nacht der Autoren&quot; am 17. April 2010 von Schauspielern des Deutschen Theaters szenisch vorgestellt. &quot;'Fabelhafte Familie Baader' bedient sich des berühmtesten Pärchens der RAF, um mit leichter Hand ein deutsches Sittengemälde zwischen Spießbürgertum und durchgedrehtem Kapitalismus zu zeichnen.&quot; <br /><a href="http://www.deutschestheater.de/spielplan/filter/autorentheatertage/" target="_blank">http://www.deutschestheater.de/spielplan/filter/autorentheatertage/</a>
Hauptteil <p>FABELHAFTE FAMILIE BAADER - ZUM INHALT:<br />Deutschland im 21. Jahrhundert: &quot;Gudrun und Andreas Baader sind verheiratet und kinderlos. Er ist bei der Firma 'Messerschlitz und Söhnlein' angestellt, steigt unaufhaltsam die Karriereleiter nach oben, fährt einen Dienstwagen, plant den Hausbau direkt am See. Sie wünscht sich ein Kind, kümmert sich um die Wohnungseinrichtung, organisiert einen Grillabend mit der ehrgeizigen 'Sekretärin' ihres Mannes, Carsten, und bastelt gern Bomben. Als Gudrun und Carsten eine Affäre beginnen, Gudrun schwanger wird und der alte Messerschlitz stirbt, enspinnt sich eine Spirale der Gewalt und der perfiden Pläne. Da wechseln Körperteile den Besitzer, wird ein Mord begangen und ein Börsengang verhindert...&quot; (Ankündigungstext Deutsches Theater)<br /><br />Auf der diesjährigen Hamburger &quot;altonale 12&quot; vom 4. bis 20. Juni 2010 ist ein weiterer neuer Text von Brandau zu entdecken: REPUBLIK PIZZA, eine bitterböse Komödie über die skurrilen Auswüchse des kapitalistischen Arbeitsmarktes, ist dort in einer Inszenierung des Regisseurs Frank Abt zu sehen. <br /><a href="http://altonale.medienproduktion-interaktiv.de/Theater-Republik-Pizza.html" target="_blank">http://altonale.medienproduktion-interaktiv.de/Theater-Republik-Pizza.html</a></p><p><a href="http://altonale.medienproduktion-interaktiv.de/Theater-Republik-Pizza.html" target="_blank"></a><br />Und in Wien, am Theater an der Gumpendorferstraße (das TAG), ist Brandaus Theatertext PALASTICA (3 D, 3 H) unter die sechs besten Stücke der dort stattfindenden Werktage gewählt worden. Im Rahmen des Düsseldorfer Autorenlabors 2009 entstanden, ist auch PALASTICA nicht nur eine intelligente Auseinandersetzung mit den absurden Ausmaßen des kapitalistischen Systems, sondern wagt eine mutige dramaturgische Entwicklung - von der naturalistischen Milieustudie zu einem aberwitzigen Comic-Strip bis hin zum skurrilen Splatter-Movie!<br /><br />PALASTICA - ZUM INHALT:<br />Ein heruntergekommenes, fünfstöckiges Mietshaus. Der Immobilien-Mogul Hanussen will es abreißen. Doch noch sind nicht alle ausgezogen: Das Ehepaar Kleinschmitt führt ein seltsam zurückgezogenes Leben. Rosa hält ihren Ehemann Kaspar in der Wohnung unter Verschluss. Schließlich ist vor 20 Jahren etwas passiert … Jetzt warten die beiden auf ihre Umsiedlung in eine neue Wohnung, doch niemand kommt, um sie abzuholen.<br /><br />Die Hases sind beide Mitte 60. Albert lebt in einer anderen Realität. Er hortet Unmengen von Briefen, die ihm angeblich sein Bruder aus dem Kaukasus geschrieben hat. Seine Frau Colette hat sie geschrieben – denn auf diese Weise kann sie das Leben ihres geliebten Gatten, zumindest ansatzweise lenken. Natürlich weiß Colette, dass sie mit Albert eigentlich in ein Heim ziehen sollte. Aber Colette zögert aus Angst diesen Umzug ins Heim immer wieder hinaus.<br /><br />Eines Tages erscheint Junior als Verkörperung der reinen Profitorientierung mit Kettensäge und der Absicht, das Haus zwangszuräumen. Sie ist nicht mehr interessiert an Einzelschicksalen oder menschlichem Miteinander. Notfalls ist sie auch bereit, das Haus mitsamt den Mietern abzureißen, Kollateralschäden mit eingerechnet...<br /><br />PALASTICA beschreibt ein Zukunftsszenario - ironisch, grotesk und erschreckend.<br />(Inka Neubert und Carsten Brandau)<br /><br />Weitere Informationen zu den Werktagen am TAG finden Sie unter<br /><a href="http://www.dastag.at/home/" target="_blank"> www.dastag.at/home/ </a></p>
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Relation zum Titel Fabelhafte Familie Baader
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Ergaenzung
Anmerkungen Schlosstheater Moers, 07.06.2015 (R: Matthias Heße) Pathos Theater München (im Rahmen der Pathos Lectures), 23. Mai 2014 (R: Sebastian Linz) UA Neues Theater Halle, 15. September 2011 Werkstattaufführung: Deutsches Theater Berlin, Autorentheatertage, 2010
Einleitung <p>Andreas Baader will den beruflichen Erfolg und steigt bei der Firma 'Messerschlitz und Söhnlein' unaufhaltsam die Karriereleiter nach oben. Seine Frau Gudrun wünscht sich ein Kind und hat einen kostenintensiven Geschmack. Als Carsten Brandau, die neue 'Sekretärin' von Andreas Baader, auf der Bildfläche erscheint und Gudrun von ihm schwanger wird, entspinnt sich eine Spirale der Gewalt und der perfiden Pläne. Lebensentwürfe zerplatzen, Konformität weicht Radikalität, Körperteile wechseln den Besitzer - und die Frage nach dem Sinn unserer Existenz gipfelt in der Erkenntnis, dass es doch der silbergraue 'Alfa Romeo Sprint' sein muss.</p><p></p>
Haupttext <p>&quot;Die Familie Baader könnte ja vielleicht eine beliebige Familie sein. Ist sie aber nicht. Der Mann heißt Andreas, die Frau Gudrun, er liebt schnelle Autors, sie ist Pfarrerstochter, da sind Missverständnisse ausgeschlossen. Aber sonst stimmt wirklich nichts. Er macht Karriere, sie wünscht sich ein Kind, und es ist, als habe die Weltgeschichte versehentlich die RAF übersprungen und ihren Helden den Zahn des Terrorismus gezogen. Das ist entweder blühender Unsinn - oder eine sehr smarte Art, der Sache noch mal was Neues abzugewinnen.&quot;&nbsp; (Ankündigungstext Deutsches Theater Berlin)</p><p></p>
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Bildunterschrift Schlosstheater Moers 2015: Patrick Dollas, Marissa Möller © Helmut Berns
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Kritiken - Texte <p>Zur Inszenierung am Schlosstheater Moers: </p><p>RP online <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/hesse-inszeniert-schraege-terroristen-komoedie-aid-1.5124018" href="http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moers/hesse-inszeniert-schraege-terroristen-komoedie-aid-1.5124018">mehr</a></p><p>WAZ <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/schraege-komoedie-aimp-id10723299.html" href="http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/schraege-komoedie-aimp-id10723299.html">mehr</a></p><p>&quot;Brandau entwirft eine Art &quot;Deconstructing RAF&quot;, in dem Fassbinders 'Dritte Generation' auf David Cronenberg trifft. Das Ganze ist natürlich die reinste Farce, die zum Brüllen komisch ist und in der am Ende aber doch keiner verschönt bleibt. Ein kühner Wurf, der schon deswegen überzeugt, weil er anders als zuletzt das Kino darauf vertraut, dass man das, was man weiß, nicht nochmal zeigen muss, sondern als Sprungbrett nehmen darf für die irrsten Phantasien.&quot; <i>Ankündigung Deutsches Theater</i><br /><br />&quot;Dem Autor gelingt ein wahrhaft irrwitziger Umkehrschluss, den das junge Regie-Duo Csesienski und Robert Hartmann wunderbar umsetzt. [...] Die Die 'fabelhafte Familie Baader' tut gut daran, die Geschichte der RAF weder nacherzählen noch erklären zu wollen. Hier wird nicht gezeigt, was geschehen ist - sondern das, was geschehen könnte. Und das sollte man gesehen haben.&quot; <i>Mitteldeutsche Zeitung</i></p><div style="position: fixed; left: -9999px; top: -9999px;">kein „kopflastiges, intellektuelles Stück“, aber ein „hochintelligentes“, das mitunter „trashig und grotesk wie Monty Python daherkommt.“ Heße: „Ich hoffe, dass die Leute frisch geföhnt hier rausgehen.“<br /><br />Schräge Komödie | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:<br />http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/schraege-komoedie-aimp-id10723299.html#plx1072203817</div><div style="position: fixed; left: -9999px; top: -9999px;">kein „kopflastiges, intellektuelles Stück“, aber ein „hochintelligentes“, das mitunter „trashig und grotesk wie Monty Python daherkommt.“ Heße: „Ich hoffe, dass die Leute frisch geföhnt hier rausgehen.“<br /><br />Schräge Komödie | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:<br />http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/schraege-komoedie-aimp-id10723299.html#plx1072203817</div><div style="position: fixed; left: -9999px; top: -9999px;">Für Matthias Heße, der nicht nur Regie führt, sondern auch selbst mitspielt, kein „kopflastiges, intellektuelles Stück“, aber ein „hochintelligentes“, das mitunter „trashig und grotesk wie Monty Python daherkommt.“ Heße: „Ich hoffe, dass die Leute frisch geföhnt hier rausgehen.“<br /><br />Schräge Komödie | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:<br />http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/schraege-komoedie-aimp-id10723299.html#plx2076310422</div>
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PDF zum Bestellen Brandau_FabelhafteFamilieBaader_Druck_100111-1.pdf
Alphabetischer Titel Fabelhafte Familie Baader
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Palastica
URL part palastica
Subtitel
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Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 3
Ergaenzung
Anmerkungen Entstanden im Rahmen des Autorenlabors des Düsseldorfer Schauspielhauses, Szenische Lesung, 22. Juni 2008 (Regie: P. Lammers / Leitg.: Thomas Jonigk)) TAG Wien (Werkstattaufführung), 2010 (Regie: I. Neubert) Jugendclub Junge Bühne Oberfellabrunn (Werkstattaufführung), 06. April 2013 Pathos Theater München, lecture Performance, 29. Mai 2014 (R: Barbara Balsei)
Einleitung Gewitter zieht auf. Das alte Haus soll abgerissen werden. Doch noch wohnen Mieter darin. Menschen mit diffusen Lebensentwürfen. Menschen, die sich nicht wegsanieren lassen. Die sich mit verqueren Strategien widersetzen. Sich der neuen Zeit entgegenstellen. Dem gnadenlosen Kapitalismus-Wahn trotzen. Mit Phantasie. Die ihren eignen Weg geht. Und zu Wirklichkeit wird. Wie sie es nur im Theater vermag.
Haupttext PALASTICA – was als vermeintlich naturalistische Milieu-Studie seinen Ausgang nimmt, entwickelt sich zusehends zu einem aberwitzigen Comic-Strip mit Splatter-Qualität. Und mit Hoffnung: So lange es Menschen gibt, deren Lebensentwürfe sich jeglicher Rasterung und Kategorisierung entziehen, so lange kann der Neoliberalismus sein Haus nicht bauen. Nicht hier.
Bild fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Palastica_Muenchen_Pathos/Palastica-Pathos_katjaphotography.com-72_310x279.jpg
Bildunterschrift © katjaphotography.com
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Fotos Copyright © katjaphotography.com
Kritiken - Texte <p>„Ein Stück, in dem die Figuren ihrem Ende mit popeyhafter Gleichmut entgegentanzen: Carsten Brandaus Splatter-Groteske: Endzeitstimmung im Mietshaus.“ (Deutschlandfunk, 24. Juni 2008) &quot;Dringenst zu empfehlen&quot;, befanden die Niederösterreich Nachrichten (09.04.2013). &quot;Wie Erstling mit jedem Auftritt, mit jeder Szene die Überdrehtheit ein Stückchen höher schraubt, ist absolut sinnfällig und wirkt geradezu zwangsläufig. Das Ensemble [...] zündete ein Feuerwerk an Kraft und Energie, dem man sich nicht entziehen konnte und auch gar nicht wollte. Das Sammelsurium an grotesken bis bizarren Charakteren wirkt beängstigend normal. [...] Punk ist Stilmittel und Trash Konzept.&quot; &quot;In einer Lesung des Stücks 'Palastica' (...) setzen sich Darsteller und Zuschauer mit den Fragen auseinander, was passiert, wenn Wohnraum knapp ist, wer ein Vorrecht auf leere Flächen Raum hat. (...) Balsei inszeniert 'Palastica' als Aufbegehren der Schwächeren und als Lobgesang auf die Privatsphäre. (…) Eine gelungene Produktion.&quot; (<a external="1" target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/V5938t/2043778/Bezugsfertig.html" class="external-link-new-window">Süddeutsche Zeitung</a> über die&nbsp;Lesung im Pathos München, 30.05.14)</p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Brandau_Palastica_Spaeth_Druck_25032009.pdf
Alphabetischer Titel Palastica
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PDF Leseprobe Brandau_Palastica_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Brandau
Vorname Carsten
Pseudonym
URL part carsten-brandau
Biografie <p>Carsten Brandau wurde 1970 in Hamburg geboren. Er arbeitete als Regieassistent an Theatern in Heidelberg und Dortmund, später als freier Regisseur. Heute ist er überwiegend als Hörspiel- und Theaterautor tätig. Brandaus Theaterstücke sowie Hörspiele für Kinder und Erwachsene wurden mehrfach nominiert und ausgezeichnet. Zuletzt erhielt er den Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für sein Stück SAGT DER WALFISCH ZUM THUNFISCH. Seine Stücke werden international aufgeführt.</p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Brandau_Carsten_2010_2.jpg
Bild Copyright © Stefan Malzkorn
Preise und Auszeichnungen <p><strong>2018</strong></p> <p>Nominierung für den Heidelber Stückemarkt mit ORTSGRUPPENLEITER VON ISTANBUL</p> <p><strong>2017</strong></p> <p>Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin für SAGT DER WALFISCH ZUM THUNFISCH</p> <p><strong>2016</strong></p> <p>Mülheimer KinderStückePreis für HIMMEL UND HÄNDE</p> <p><strong>2015</strong></p> <p>Mülheimer KinderStückePreis für DREIER STEHT KOPF</p> <p><strong>2014</strong></p> <p>Nominierung für den Deutschen Kindertheaterpreis für DREIER STEHT KOPF</p> <p><strong>2013</strong></p> <p>15. Niederländisch-Deutscher Kinder- und Jugenddramatikerpreis Kaas &amp; Kappes für DREIER STEHT KOPF</p> <p><strong>2011</strong></p> <p>Frankfurter Autorenforum</p> <p>Autorenporträt im Theater TiG7 in Mannheim</p> <p><strong>2010</strong></p> <p>Teilnahme mit FABELHAFTE FAMILIE BAADER an den Autorentheatertagen des Deutschen Theater Berlin</p> <p>Teilnahme mit REPUBLIK PIZZA (UA) an der THEATER ALTONALE Hamburg</p> <p>Jurymitglied Leipziger Hörspielsommer/MDR</p> <p>Nominierung für den ARD-Hörspielwettbewerb "Premiere im Netz"</p> <p><strong>2009</strong></p> <p>1. Preis Leipziger Hörspielsommer/MDR in der Kategorie "Beste Regie"</p> <p>Nominierung für den workshop des Berliner Kindertheaterpereises</p> <p>2. Preis Berliner Hörspielfestival</p> <p>Einladung zu den Werktagen am Theater TAG, Wien</p> <p><strong>2008</strong></p> <p>Teilnahme mit PALASTICA am Autorenlabor des Düsseldorfer Schauspielhauses (Leitung Thomas Jonigk)</p> <p>1. Preis WDR-Kurzhörspielwettbewerb</p> <p>1. Preis Leipziger Hörspielsommer/MDR in der Kategorie "Bester Autor"</p> <p>1. Preis "hoer-spiel"-Wettbewerb der FH St. Pölten/ORF</p> <p><strong>2007</strong></p> <p>Nominiert für den Autorenwettbewerb "DRAMA KÖLN"; (Preis der Jury), ebenfalls nominiert 2006</p> <p>Nominiert für den ARD-Hörspielwettbewerb "Premiere im Netz"</p> <p>3. Preis Leipziger Hörspielsommer/MDR</p> <p>Aufenthaltsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommen auf Schloss Bröllin</p> <p><strong>2006</strong></p> <p>Einladung zum Frankfurter Autorenforum</p> <p>Deutscher Kindertheaterpreis der Frankfurter Autorenstiftung für sein Kinderrstück PAULE (zusammen mit Scheffler, Kittstein und Sagor)</p> <p>Lobende Erwähnung Internationaler Hörspielpreis der Leipziger Buchmesse</p> <p>3. Preis Leipziger Hörspielsommer/MDR</p> <p>7. Platz Prix Europa in der Kategorie "Radio Drama"</p> <p><strong>2004</strong></p> <p>Teilnahme am "Forum junger Autoren Europas" anlässlich der Theaterbiennale Wies­baden / Frankfurt a.M.</p> <p><strong>2002</strong></p> <p>Nominiert für die Auto­rentheatertage Thalia-Theater Hamburg</p> <p>Paul-Maar-Stipendium</p> <p><strong>2001</strong></p> <p>1.Preis des Dramatikerwettbewerbs am Thalia Theater Halle</p> <p>Teilnahme am Stückemarkt "take away" am Burgtheater Wien</p> <p><strong>2000</strong></p> <p>Stückewettbewerb des Theaters Magdeburg</p>