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EIN INSPEKTOR KOMMT - Premiere im Theater Meiningen

Seit 17. Mai 2012 ist am Südthüringischen Landestheater Meiningen unser Erfolgsstück EIN INSPEKTOR KOMMT in der Inszenierung von Peter Bernhardt zu sehen. 1945 geschrieben, ist Prietleys berühmtestes Stück auch heute eine verstörende Fallstudie über die Folgen menschlichen Handelns, über die Lust in der Schuld und die befreiende Wirkung in der Bekenntnis derselben.

Alles ist perfekt. Endlich kann Arthur Birling, Fabrikbesitzer in der englischen Provinz, im Familienkreis die Verlobung seiner Tochter Sheila mit dem adligen Gerald Croft und damit den Zusammenschluss der bislang konkurrierenden Firmen Birling und Croft feiern. In die Idylle kapitalistischer Zukunftsphantasien platzt jedoch Polizeiinspektor Goole, der die Anwesenden mit dem Selbstmord eines scheinbar unbekannten Mädchens konfrontiert. Für alle ist klar, dass keiner von ihnen für das Schicksal des Mädchens verantwortlich ist, der Inspektor zieht jedoch ungerührt die Schlinge immer enger zusammen. Ist dies das jüngste Gericht oder alles nur ein Missverständnis?

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Titel EIN INSPEKTOR KOMMT - Premiere im Theater Meiningen
URL part ein-inspektor-kommt-premiere-im-theater-meiningen
Einleitung Seit 17. Mai 2012 ist am <a external="1" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.das-meininger-theater.de/index.php?m=116&amp;f=03_werkdetail&amp;ID_Vorstellungsart=19&amp;ID_Stueck=72">Südthüringischen Landestheater Meiningen</a> unser Erfolgsstück EIN INSPEKTOR KOMMT in der Inszenierung von Peter Bernhardt zu sehen. 1945 geschrieben, ist Prietleys berühmtestes Stück auch heute eine verstörende Fallstudie über die Folgen menschlichen Handelns, über die Lust in der Schuld und die befreiende Wirkung in der Bekenntnis derselben.<br /><p></p>
Hauptteil Alles ist perfekt. Endlich kann Arthur Birling, Fabrikbesitzer in der englischen Provinz, im Familienkreis die Verlobung seiner Tochter Sheila mit dem adligen Gerald Croft und damit den Zusammenschluss der bislang konkurrierenden Firmen Birling und Croft feiern. In die Idylle kapitalistischer Zukunftsphantasien platzt jedoch Polizeiinspektor Goole, der die Anwesenden mit dem Selbstmord eines scheinbar unbekannten Mädchens konfrontiert. Für alle ist klar, dass keiner von ihnen für das Schicksal des Mädchens verantwortlich ist, der Inspektor zieht jedoch ungerührt die Schlinge immer enger zusammen. Ist dies das jüngste Gericht oder alles nur ein Missverständnis?
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Bildunterschrift Ein Inspektor kommt; Theater Meiningen, 2011/12
Infofeld Ueberschrift
Infofeld Text
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Fotos Copyright Theater Meiningen, Ein Inspektor kommt; 2011/12
Kritiken - Texte <p>&quot;Man kann dieses Stück durchaus auf sich selbst beziehen, wenngleich es Peter Bernhardt wohl gerne auf das soziale Gefüge unserer Gesellschaft bezogen sehen würde. Mit Akribie feilt er das Ambiente der Unternehmerfamilie, ihre Sprache, ihr Denken, ihre Umgangsformen. Es ist eine sozialkritische Skizze, die er da anlegt, die sehr stark an das Milieu vieler Filme des großen französischen Regisseurs Claude Chabrol erinnert. Und er verleiht diesem Milieu genau so viel Farbe, dass es dem Publikum als gültig erscheint. Er überzeichnet, er karikiert nicht. Das Gewissen - es ist ein freundlicher Mann, aber ein unerbittlicher. Man muss es nicht mögen, aber man sollte doch froh sein, wenn es einen befragt.&quot;&nbsp;</p><p>Zur Inszenierung:&quot;... Es spielt heute, gestern, vorgestern, wann immer sich&nbsp;wunde Punkte beim Publikum finden.... Eine sozialkritische Skizze, die er (der Regisseur) da anlegt, die sehr stark an die Filme des großen Regisseurs Claude Chabrol erinnert.&quot; (FWMT, 19.05.12)</p><p>&quot;Ein Kammerspiel par excellence.&quot; (Mainpost, 21.05.12)</p><p>&quot;Verantwortun übernehmen - besonders für diejenigen, denen es schlechter geht als einem selbst. Sich nicht herauswinden aus seiner Verantwortung. [...] In seiner Inszenierung gelingt es dem Regisseur Peter Bernhardt, das Sozialstück in Krimi-Verpackung aus dem historischen Kontext zu lösen und es auf die moderne Gesellschaft zu übertragen.&quot; (Laura Borchardt im Main-Echo zum Gastspiel des Meininger Theaters in Aschaffenburg, 05.02.2013)</p><p></p><p></p>
Kritiken - Dateien
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Relation zum Titel Ein Inspektor kommt
URL part ein-inspektor-kommt
Subtitel
Originaltitel An Inspector calls
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Englischen von Michael Raab
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen UA: Noel Coward Theatre, 01.Oktober 1946 DSE (Übersetzg Raab): Schauspielhaus Bochum / Kammerspiele, Juni 2009
Einleitung <p>Priestleys Werk gehört zu den Klassikern des modernen Unterhaltungstheaters: wie nur wenige Werke der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte dieses Stück das Repertoire des deutschsprachigen wie internationalen Theaters des Unterhaltungsgenres. In einer hervorragenden Neuinszenierung steht es seit 2011 wieder auf dem Londoner Spielplan. Es hat nichts von seiner Prägnanz, moralischen Anklage wie seinem hohen&nbsp; Unterhaltungswert verloren. Der INSPEKTOR begeistert seit über 70 Jahren das Publikum sowohl in großen Häusern wie Theatern in kleineren Städten, Profis wie Amateure, Staatstheater wie Privatbühnen. Ein erfolgreicher Longseller&nbsp;!</p> <p>Alles ist perfekt. Endlich kann Arthur Birling, Fabrikbesitzer in der englischen Provinz, im Familienkreis die Verlobung seiner Tochter Sheila mit dem adligen Gerald Croft und damit den Zusammenschluss der bislang konkurrierenden Firmen Birling und Croft feiern. In die Idylle kapitalistischer Zukunftsphantasien platzt jedoch Polizeiinspektor Goole, der die Anwesenden mit dem Selbstmord eines scheinbar unbekannten Mädchens konfrontiert. Für alle ist klar, dass keiner von ihnen für das Schicksal des Mädchens verantwortlich ist, der Inspektor zieht jedoch ungerührt die Schlinge immer enger zusammen. Ist dies das jüngste Gericht oder alles nur ein Missverständnis?</p>
Haupttext <p>1945 geschrieben, ist Priestleys berühmtestes Stück auch heute eine verstörende Fallstudie über die Folgen menschlichen Handelns, über die Lust in der Schuld und die befreiende Wirkung in der Bekenntnis derselben.</p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Priestley_Hut.jpg
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PDF zum Bestellen Priestley_Inspektor_Raab_Druckfassg_150207.pdf
Alphabetischer Titel Ein Inspektor kommt
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PDF Leseprobe PriestleyRaab_EinInspektorKommt_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Priestley
Vorname John B.
Pseudonym
URL part john-b.-priestley
Biografie geboren 1894 in Bradford/York. Nach dem Studium der Literatur und Geschichte in Cambridge Kritiker, Essayist und Romancier (&quot;Die guten Gefährten&quot;, 1929). Ab 1932 verstärkt Arbeit für das Theater. Priestley schrieb über 30 Stücke, darunter auch zahlreiche Bearbeitungen. Zunächst mit Gesellschaftskomödien (&quot;Gefährliche Kurve&quot;, 1932) bekannt geworden, verlegte er sich zunehmend auf gesellschaftskritische Stücke, die ihn vor allem in der Nachkriegszeit zu einem sozial engagierten Autor der Linken machen. John B. Priestley starb 1984 in Stratford.
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Bild Copyright
Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Raab
Vorname Michael
Pseudonym
URL part michael-raab
Biografie Dr. Michael Raab (geboren 1959) lebt als freiberuflicher Übersetzer und Dozent in Frankfurt/Main. Er war Dramaturg am Staatstheater Stuttgart und den Münchner Kammerspielen sowie Chefdramaturg am Staatstheater Mainz und dem Schauspiel Leipzig. Sein Hauptarbeitsgebiet ist das britische und irische Gegenwartsdrama, über das er zahlreiche journalistische und akademische Arbeiten veröffentlicht hat. Er unterrichtete unter anderem an der Otto-Falckenberg-Schule, der Bayerischen Theaterakademie und der Ludwig-Maximilians-Universität München, dem Mozarteum Salzburg, der Hochschule für Musik und Theater Frankfurt sowie den Universitäten Konstanz, Leipzig, Mainz und Heidelberg. 2009 erhielt er den Journalistenpreis des Anglistentags. 2011 war er Translator-in-Residence an der Universität Tübingen. 2020 bekam er das Barthold-Heinrich-Brockes-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds als Auszeichnung für sein bisheriges übersetzerisches Werk. Er übertrug Stücke von Catherine Hayes, David Hare, Kevin Elyot, Mark O’Rowe, Catherine Johnson, Lee Hall, Paul Tucker, J. B. Priestley, Kenneth Lonergan, Eugene O’Brien, Gregory Burke, Robert W. Sherwood, Melissa James Gibson, Michael Frayn, Simon Gray, Jonathan Lichtenstein, Laura Wade, Paul Jenkins, Steve May, Claudia Dey, Ali Taylor, Alistair Beaton, David Storey, Alexandra Wood, Claire Dowie, Peter Morgan, Alan Lyddiard, Ken Davenport, Lucy Prebble, DC Moore, Rachel Axler, Anya Reiss, DC Jackson, Tom Holloway, Trevor Griffiths, Alan Bennett, Tim Price, David Harrower, Joe Penhall, David Ives, Rebecca Lenkiewicz, Luke Norris, Paul Weitz, Matthew Trevannion, Laurent Seksik, Charlotte Josephine, Somerset Maugham, Mike Poulton, Owen McCafferty, Marc Fayet, Deborah Bruce, Rolin Jones, Terry Johnson, Mark Hayhurst, Merlin Holland/John O'Connor, Sam Holcroft, Martin McDonagh, Glenn Waldron, James Fritz, Jeremy Dyson/Andy Nyman, Pascal Rocher, Agatha Christie, William Boyd, Stephen Karam, Ayad Akhtar, Didier Caron, Flavia Coste, Tom Wentworth, Benoit Solès, Eduardo Galán, Brad Birch und Ross Smith. Darüber hinaus übersetzte er Claire Dowies Roman Chaos, David A. Robertsons Cole Harper-Trilogie, Larry Verstraetes Coop, der Held und Michael Tschechows Lektionen für den professionellen Schauspieler.
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