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Eine Geschichte des Widerstands

In seiner Theaterfassung JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN / DIE LEIPZIGER MEUTEN (7 D | 11 H), die auf dem Roman von Hans Fallada basiert, verwebt Armin Petras geschickt zwei Geschichten des Widerstands während des Nationalsozialismus. Auf der einen Seite steht wie im Roman das Ehepaar Quangel, das mit Postkarten-Flugblättern zum Aufstand gegen das Regime aufruft. Auf der anderen Seite stehen die Leipziger Meuten, eine Gruppe von oppositionellen Jugendlichen, deren historische Existenz erwiesen ist. Die beiden Seiten gehen unterschiedlich vor und gehören verschiedenen Generationen an, doch sie verfolgen eine gemeinsame Agenda: Den (gefährlichen) Kampf für ein selbstbestimmtes Leben ohne staatliche Repressionen und Lügen.

JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN / DIE LEIPZIGER MEUTEN wurde am 18.01.2019 mit viel Erfolg am Schauspiel Leipzig uraufgeführt.

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Titel Eine Geschichte des Widerstands
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Einleitung <p>In seiner Theaterfassung JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN / DIE LEIPZIGER MEUTEN (7 D | 11 H), die auf dem Roman von Hans Fallada basiert, verwebt Armin Petras geschickt zwei Geschichten des Widerstands während des Nationalsozialismus. Auf der einen Seite steht wie im Roman das Ehepaar Quangel, das mit Postkarten-Flugblättern zum Aufstand gegen das Regime aufruft. Auf der anderen Seite stehen die Leipziger Meuten, eine Gruppe von oppositionellen Jugendlichen, deren historische Existenz erwiesen ist. Die beiden Seiten gehen unterschiedlich vor und gehören verschiedenen Generationen an, doch sie verfolgen eine gemeinsame Agenda: Den (gefährlichen) Kampf für ein selbstbestimmtes Leben ohne staatliche Repressionen und Lügen.</p> <p>JEDER STIRBT FÜR SICH ALLEIN / DIE LEIPZIGER MEUTEN wurde am 18.01.2019 mit viel Erfolg am <a href="https://www.schauspiel-leipzig.de/spielplan/a-z/jeder-stirbt-fuer-sich-allein-die-leipziger-meuten/">Schauspiel Leipzig</a> uraufgeführt.</p>
Hauptteil
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Relation zum Titel Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten
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Subtitel Theaterfassung nach dem Roman von Hans Fallada
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 7
Herren 11
Ergaenzung Doppelbes. mögl.
Anmerkungen UA am Schauspiel Leipzig, 18.01.2019
Einleitung <p>Der Krieg tobt und die Nationalsozialisten sind an der Macht. Inmitten dieser unruhigen Zeit formiert sich ein Widerstand. Das Ehepaar Quangel verteilt, schockiert über den plötzlichen Tod ihres Sohnes an der Front, Postkarten-Flugblätter in der Stadt, um auf die Lügen des Regimes aufmerksam zu machen. Dabei nehmen sie in Kauf, sich selbst in größte Gefahr zu bringen. Es beginnt eine Suche nach den Unruhestiftern, die mit dem Tod enden soll. Zeitgleich formiert sich eine Gruppe von Jugendlichen, die sich die Leipziger Meuten nennen und eine autonome Opposition zur Hitlerjugend bilden. Auch sie stehen unter Beobachtung und werden verfolgt.</p> <p>Armin Petras Theaterfassung verwebt den Roman „Jeder stirbt für sich allein“ von Hans Fallada aus dem Jahr 1946 mit dem historischen Phänomen der Leipziger Meuten. Dem Aufstand eines einzelnen älteren Ehepaars inmitten einer verrohten und blinden Mehrheitsgesellschaft steht das Aufbegehren einer Gruppe Jugendlicher gegenüber, die ihre Wirkkraft aus dem Zusammenschluss ziehen. Beide Generationen stehen auf ihre Weise trotz des repressiven Systems für ihre Überzeugungen ein. Und obwohl ihre Taten meist aussichtslos sind, sind sie doch ein Zeugnis von Mut und Selbstbestimmung in einer Zeit, in der Regimegegner mundtot gemacht werden sollten.</p>
Haupttext
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PDF zum Bestellen fileadmin/3m_media/pdf/Petras_Fallada_Jeder_stirbt_fuer_sich_allein_Die_Leipziger_Meuten_Druckfssg.24062019.pdf
Alphabetischer Titel Jeder stirbt für sich allein / Die Leipziger Meuten
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PDF Leseprobe fileadmin/3m_media/leseproben/Petras_Fallada_Jeder_stirbt_fuer_sich_allein_Die_Leipziger_Meuten_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Petras
Vorname Armin
Pseudonym
URL part armin-petras
Biografie <p>Geboren 1964 in Meschede, 1969 übersiedelte er mit seinen Eltern in die DDR. Von 1985-1987 absolvierte er ein Regie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 1988 reiste Petras in die BRD aus.<br /> Er inszenierte an vielen deutschen und europäischen Theatern. Darüber hinaus begab er sich schon früh in Leitungspositionen. Er war Hausregisseur in Frankfurt/Oder und Chemnitz (wo er u.a. mit Rio Reiser arbeitete), Oberspielleiter in Nordhausen, Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel, fester Regisseur am Frankfurter Schauspielhaus. Von 2006 - 2013 war er Intendant am Maxim-Gorki-Theater Berlin und von 2013 - 2018 Schauspielintendant am Staatsschauspiel Stuttgart. Seit 2013 ist Armin Petras Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.<br /> <br /> Die frühen Theaterstücke (1995-2002) von Fritz Kater und sämtliche Theaterstücke und Bearbeitungen des Autors Armin Petras werden im DREI MASKEN VERLAG verlegt.</p>
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Preise und Auszeichnungen


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Nachname Fallada
Vorname Hans
Pseudonym
URL part hans-fallada
Biografie <p>1893 als Rudolf Ditzen in Greifswald geboren, veröffentlichte er unter dem Pseudonym Hans Fallada 1920 seinen ersten Roman. Mit gesellschaftskritischen Themen, einem nüchternen Stil und umfassenden Milieustudien machte er sich schon früh einen Namen. Seinen Durchbruch erlangte er mit dem Roman „Kleiner Mann – was nun?“, der erstmals 1932 veröffentlicht worden ist. Als Autor der nicht emigrieren wollte, wandte er sich während der Zeit des NS-Regimes leichterer Unterhaltsliteratur zu. Spätere Werke werden der Neuen Sachlichkeit zugeschrieben. Sein letzter Roman „Jeder stirbt für sich allein“, der mittlwerweile in verschiedene Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt worden ist, erschien 1947. Im selben Jahr starb Fallada an Herzversagen infolge eines übermäßigen Morphinkonsums.</p>
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Preise und Auszeichnungen