Tolstois Jahrhundertwerk KRIEG UND FRIEDEN hat in Düsseldorf am 21.02.2026 in der Bühnenfassung von Armin Petras Uraufführung gefeiert. Die fast sechsstündige Inszenierung von Tilmann Köhler begeisterte das Publikum und zeigt die Aktualität des Stoffes.
Armin Petras' Fassung wird am 7. März auch im Theater Bremen in seiner eigenen Regie Premiere feiern.
KRIEG UND FRIEDEN ist gleichermaßen Epochenchronik wie ein Panorama des russischen Lebens. Der Roman zeigt die ganze Gesellschaft jener Zeit, von den höchsten Hof-, Adels- und Militärkreisen bis zu den leibeigenen Bauern und einfachen Soldaten. Von den Petersburger Salons bis in die russische Provinz.
Gleichzeitig werden aber auch die Schlachten von Austerlitz und Borodino, der Brand von Moskau sowie der fluchtartige Rückzug der Franzosen thematisiert.
In Tolstois monumentalem Werk spiegeln sich die großen philosophischen Fragen und historischen Ereignisse im Schicksal einzelner Menschen in Russland zur Mitte des 19. Jahrhunderts und so formuliert sich ein Weltbild, das Geschichte nicht nur als Kausalkette begreift, sondern auch ihren Einfluss auf das Leben jedes Einzelnen in den Vordergrund stellt.