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Krieg und Frieden

(Romanvorlage)


Lew Tolstoi

Aus dem Russischen von Barbara Conrad


4 D | 7 H
Besetzung ad libitum

Das Epos einer Welt des Friedens, die unaufhörlich bedroht ist vom Krieg: Tolstois Klassiker der Weltliteratur liegt nun nach einem halben Jahrhundert endlich in einer Neuübersetzung vor, die konsequent dem Original folgt. Tolstois größtes Werk beschreibt die Epoche der Napoleonischen Kriege und vor allem des Russlandfeldzugs in unvergleichlicher, monumentaler Weise. Er spannt ein weit verzweigtes Netz von Machtkämpfen, Familien- und Liebesgeschichten, in das die Weltgeschichte immer wieder gewaltsam eingreift. Nachwort und Anmerkungen der Neuübersetzung von Barbara Conrad beschreiben den geschichtlichen Hintergrund und machen die überwältigende Leistung des großen Schriftstellers deutlich. (Hanser Verlag)

„[…] Nun also nach langer Zeit eine neue Übersetzung, ein weiterer Versuch der Annäherung in einer Zeit, in der sich das (deutsche) Stilgefühl entwickelt und verändert hat, Regelverletzungen, sprachliche Manierismen eher akzeptiert werden. Tolstoi wollte auf keinen Fall so schreiben „wie alle“, und „alle, das ist Turgenjew, das ist flüssige, korrekte Rede, Tolstoi aber brauchte das Aufgerauhte, brauchte die Schattierungen, brauchte sogar das Vulgäre, Grobe, brauchte improvisierte, nicht literarisch geschleckte Satzgebilde“, wie Boris Eichenbaum in seiner großen Tolstoi-Monographie schreibt. Entsprechend verändert ist nun auch die Blickrichtung der neuen Übersetzung. Denn der Stil, eher: die Sprachen Tolstois sind keine Zufallsprodukte, wie sich schon an dem über den gesamten Text gespannten feinen Netz von Entsprechungen erkennen ließe, sie folgen vielmehr sorgfältigem Kalkül […]. Gorki, dessen Erinnerungen an Tolstoi von seinem großen Verständnis für den Autor zeugen, hat das Bewusste, das Raffinierte dieser Sprache bei einem Gespräch so charakterisiert: „Sie glauben, es wäre ihm leichtgefallen, dieses Knorrige? Er konnte sehr gut schreiben. Er hat es bis zu neunmal durchgestrichen – und beim zehnten Mal endlich war es dann knorrig.“

[…] Die Übersetzung ist stärker auf den Autor und seine sprachliche Eigenart ausgerichtet. Was der Autor seinen Lesern zumutet, wird auch dem Leser der Übersetzung zugemutet.“

(Barbara Conrad über die Neuübersetzung aus dem Nachwort des Buches)

 

Die Bühnenrechte liegen beim Drei Masken Verlag.

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Relation zum Titel Krieg und Frieden
URL part krieg-und-frieden
Subtitel (Romanvorlage)
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen von Barbara Conrad
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 7
Ergaenzung Besetzung ad libitum
Anmerkungen
Einleitung Das Epos einer Welt des Friedens, die unaufhörlich bedroht ist vom Krieg: Tolstois Klassiker der Weltliteratur liegt nun nach einem halben Jahrhundert endlich in einer Neuübersetzung vor, die konsequent dem Original folgt. Tolstois größtes Werk beschreibt die Epoche der Napoleonischen Kriege und vor allem des Russlandfeldzugs in unvergleichlicher, monumentaler Weise. Er spannt ein weit verzweigtes Netz von Machtkämpfen, Familien- und Liebesgeschichten, in das die Weltgeschichte immer wieder gewaltsam eingreift. Nachwort und Anmerkungen der Neuübersetzung von Barbara Conrad beschreiben den geschichtlichen Hintergrund und machen die überwältigende Leistung des großen Schriftstellers deutlich. (Hanser Verlag)
Haupttext <p>„[…] Nun also nach langer Zeit eine neue Übersetzung, ein weiterer Versuch der Annäherung in einer Zeit, in der sich das (deutsche) Stilgefühl entwickelt und verändert hat, Regelverletzungen, sprachliche Manierismen eher akzeptiert werden. Tolstoi wollte auf keinen Fall so schreiben „wie alle“, und „alle, das ist Turgenjew, das ist flüssige, korrekte Rede, Tolstoi aber brauchte das Aufgerauhte, brauchte die Schattierungen, brauchte sogar das Vulgäre, Grobe, brauchte improvisierte, nicht literarisch geschleckte Satzgebilde“, wie Boris Eichenbaum in seiner großen Tolstoi-Monographie schreibt. Entsprechend verändert ist nun auch die Blickrichtung der neuen Übersetzung. Denn der Stil, eher: die Sprachen Tolstois sind keine Zufallsprodukte, wie sich schon an dem über den gesamten Text gespannten feinen Netz von Entsprechungen erkennen ließe, sie folgen vielmehr sorgfältigem Kalkül […]. Gorki, dessen Erinnerungen an Tolstoi von seinem großen Verständnis für den Autor zeugen, hat das Bewusste, das Raffinierte dieser Sprache bei einem Gespräch so charakterisiert: „Sie glauben, es wäre ihm leichtgefallen, dieses Knorrige? Er konnte sehr gut schreiben. Er hat es bis zu neunmal durchgestrichen – und beim zehnten Mal endlich war es dann knorrig.“ […] Die Übersetzung ist stärker auf den Autor und seine sprachliche Eigenart ausgerichtet. Was der Autor seinen Lesern zumutet, wird auch dem Leser der Übersetzung zugemutet.“ (Barbara Conrad über die Neuübersetzung&nbsp;aus dem Nachwort des Buches) </p><p>Die Bühnenrechte liegen beim Drei Masken Verlag. </p>
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