Zum Hauptinhalt springen

NORA in einer neuen Bearbeitung von Armin Petras am Deutschen Theater Berlin

Henrik Ibsens Emanzipationsdrama NORA hatte in einer von Armin Petras bearbeiteten und modernisierten Fassung (für 2 D, 3 H) am 04.12.2015 im Deutschen Theater Berlin Premiere (Regie: Stefan Pucher).

Das Stück galt zu seiner Zeit (Ibsens Original erschien 1879) als Skandalstück der weiblichen Emanzipation, da Nora am Ende ihren Torwald und die Kinder verlässt. Petras hebt den Drang der Figuren zur Selbstdarstellung hervor. Seine Protagonisten leben in einer marktgesteuerten Welt der Selbstoptimierung und der permanenten Überprüfung individueller Eigenschaften, einer Welt, in der die romantische Konstruktion der Ehe nur eine mögliche Beziehungsvariante ist.

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----


---- NEWS ----
Titel NORA in einer neuen Bearbeitung von Armin Petras am Deutschen Theater Berlin
URL part nora-in-einer-neuen-bearbeitung-von-armin-petras-am-deutschen-theater-berlin
Einleitung <p>Henrik Ibsens Emanzipationsdrama NORA hatte in einer von Armin Petras bearbeiteten und modernisierten Fassung (für 2 D, 3 H) am 04.12.2015 im Deutschen Theater Berlin Premiere (Regie: Stefan Pucher). </p><p></p><p></p>
Hauptteil <p>Das Stück galt zu seiner Zeit (Ibsens Original erschien 1879) als Skandalstück der weiblichen Emanzipation, da Nora am Ende ihren Torwald und die Kinder verlässt. Petras hebt den Drang der Figuren zur Selbstdarstellung hervor. Seine Protagonisten leben in einer marktgesteuerten Welt der Selbstoptimierung und der permanenten Überprüfung individueller Eigenschaften, einer Welt, in der die romantische Konstruktion der Ehe nur eine mögliche Beziehungsvariante ist. </p>
Bild fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Nora_DT_Berlin/Petras_Nora_c_Arno_Declair_quadr.jpg
Bildunterschrift © Arno Declair
Infofeld Ueberschrift
Infofeld Text
Fotos fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Nora_DT_Berlin/Petras_Nora_c_Arno_Declair1.jpg,fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Nora_DT_Berlin/Petras_Nora_c_Arno_Declair15.jpg,fileadmin/3m_media/auffuehrungsfotos/Nora_DT_Berlin/Petras_Nora_c_Arno_Declair16.jpg
Fotos Copyright © Arno Declair
Kritiken - Texte
Kritiken - Dateien
Nicht auf der Startseite anzeigen 1


---- TITLE ----
Relation zum Titel Nora
URL part nora
Subtitel Für die Bühne neu eingerichtet von Armin Petras
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 3
Ergaenzung
Anmerkungen UA Deutsches Theater Berlin, 04.12.2015
Einleitung
Haupttext <p>Nora ist seit Jahren mit Torvald Helmer verheiratet, der gerade zum Leiter einer kommunalen Bankfiliale ernannt wurde. Doch dieser Karrieresprung steht auf wackeligen Füßent. Nora hat vor einigen Jahren die Unterschrift auf einem Schuldschein gefälscht und ihren Mann damit vor dem finanziellen Ruin bewahrt. Als Torvald nun davon erfährt, reagiert er mit Wut und Furcht, obwohl er weiß, dass Nora aus Liebe zu ihm gehandelt hat. </p><p>Am Schluss von Ibsens 1879 erschienener <i>Nora</i> verlässt die Protagonistin ihren Ehemann und die gemeinsamen Kinder – eine Urszene der Emanzipation. </p><p><br /> Armin Petras hat Ibsens Stück im Auftrag des Deutschen Theaters überschrieben. Seine Protagonisten leben in einer marktgesteuerten Welt der Selbstoptimierung und der permanenten Überprüfung individueller Eigenschaften, einer Welt, in der die romantische Konstruktion der Ehe nur eine mögliche Beziehungsvariante ist. Bei Petras endet das Stück mit Helmers Worten an Nora: „Du verstehst die Gesellschaft nicht.”</p><p></p>
Bild
Bildunterschrift
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Petras_Ibsen_NORA_Druckf140116.pdf
Alphabetischer Titel Nora
Mailorder 0
PDF Leseprobe Petras_Ibsen_NORA_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Petras
Vorname Armin
Pseudonym
URL part armin-petras
Biografie <p>Geboren 1964 in Meschede, 1969 übersiedelte er mit seinen Eltern in die DDR. Von 1985-1987 absolvierte er ein Regie-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 1988 reiste Petras in die BRD aus.<br /> Er inszenierte an vielen deutschen und europäischen Theatern. Darüber hinaus begab er sich schon früh in Leitungspositionen. Er war Hausregisseur in Frankfurt/Oder und Chemnitz (wo er u.a. mit Rio Reiser arbeitete), Oberspielleiter in Nordhausen, Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel, fester Regisseur am Frankfurter Schauspielhaus. Von 2006 - 2013 war er Intendant am Maxim-Gorki-Theater Berlin und von 2013 - 2018 Schauspielintendant am Staatsschauspiel Stuttgart. Seit 2013 ist Armin Petras Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.<br /> <br /> Die frühen Theaterstücke (1995-2002) von Fritz Kater und sämtliche Theaterstücke und Bearbeitungen des Autors Armin Petras werden im DREI MASKEN VERLAG verlegt.</p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Petras.jpg
Bild Copyright
Preise und Auszeichnungen


---- AUTHOR ----
Nachname Ibsen
Vorname Henrik
Pseudonym
URL part henrik-ibsen
Biografie Henrik Ibsen wurde am 20. März 1828 in Skien als Sohn des wohlhabenden Kaufmannes Knud Ibsen geboren.<br>Dieser besaß ein gut gehendes Geschäft und eine Schnapsbrennerei. Erst später stagnierten diese, worauf die Familie verarmte. 1835 zog sie nach Venstop. Ibsen besuchte die Mittelschule seiner Heimatstadt Skien.<br>1843 begann er eine Apothekerlehre in Grimstad. Von 1844 bis 1850 war Ibsen in diesem Beruf tätig.<br>1850 begann er in Christiania ( heute: Oslo) ein Medizinstudium. Dort gab er zusammen mit P. Botten-Hansen und Aasmund Olavsson Vinje das Wochenblatt "Andhrimmer" heraus und schloss sich nationalen und revolutionären Strömungen an. <br>1851 wurde er als Bühnenleiter und Theaterdichter nach Bergen berufen. 1852 unternahm er eine Stuidenreise nach Kopenhagen und Dresden, wo er Bühnentechnik und Dramaturgie studierte. Die Zeit in Bergen (1851-1857) wuchs zu grundlegender Bedeutung für den Dramatiker. <br>1857 wurde er künstlerischer Leiter des "Nationalen Theaters" in Christiania. Wirtschaftlich befand sich Ibsen zu dieser Zeit in misslicher Lage. <br>Im Frühjahr 1864 verließ Ibsen - nach verschiedenen Misshelligkeiten - Norwegen und lebte viele Jahre lang im Ausland, u. a. in Rom, Dresden und München. Den Rest seines Lebens verbrachte der Dichter wieder in Christiania.<br>Henrik Ibsen starb am 23. Mai 1906 in Christiania. <br><br><br>Theaterstücke im Verlag:<br><br><br>."Die Frau vom Meer" <br>(Fruen fra havet)<br>Schauspiel in fünf Akten<br>Deutsch von Gerhard Kelling und Michael Bartsch<br>3 D, 5 H, Stat.<br><br><br>."Ein Volksfiend" - B: H. Lange<br>(En folkefiende)<br>Schauspiel in fünf Akten<br>Bearbeitung: Hartmut Lange<br>2 D, 6 H, Episoden<br><br><br>."Gespenster" - Fassung: W. M. Bauer (2002)<br>(Gengangere)<br>Familiendrama in drei Akten<br>Übersetzung: Wolfgang Maria Bauer<br>Mitarbeit: Simone Inzko<br>2 D, 3 H<br>Premiere: Münchner Volkstheater, 1. März 2002<br><br><br>."Gespenster"- Greiff<br>(Gengangere)<br>Familiendrama in drei Akten<br>Übersetzung und Bühnefassung: Ulrich Greiff<br>2 D, 3 H<br><br><br><br><br><br><br>
Bild
Bild Copyright
Preise und Auszeichnungen