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Tohuwabohu

Adriana Altaras erzählt in DOITSCHA (2D | 2H) von ihrem Leben als jüdische Frau und Mutter in Deutschland und beschreibt mal auf zärtliche, mal auf verzweifelte Art die Freuden, Probleme und den Irrsinn ihrer Familie. Michael Weber hat den Erfolgsroman nun in eine Bühnenfassung gebracht.

Adriana Altaras Sohn David möchte nach Israel. In seinem Kopf entwirft er ein idealisiertes Bild von einem besseren Land und stößt, hochbegabt und pubertär wie er ist, seinen deutschen Vater ab. Überhaupt scheinen die Israelis das bessere Volk zu sein und so macht sich David nach dem Tod seines Patenonkels Aaron promt auf den Weg ins gelobte Land. Adriana, die ebenfalls um ihren verstorbenen Freund Aaron trauert, mit dem sie in Jugendjahren die Auswanderung nach Israel geplant hatte, reist kurzentschlossen hinterher und begibt sich auf die Suche nach ihrem verlorenen Sohn.

Auch mit ihrem Sohn Aaron hat Adriana alle Hände voll zu tun. Als Person der Öffentlichkeit, die gerne offen über Beschneidungen und andere Tabus spricht, gerät sie immer wieder in Schwierigkeiten mit ihrem peinlich berührten Sohn.

Zwischen Religions- und Identitätskonflikten und vielen Diskussionen entspinnt sich eine verrückte, manchmal traurige und manchmal lustige Familiengeschichte, wie nur das Leben sie schreiben kann.

UA politbüro Hamburg, 07.09.2017

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Titel Tohuwabohu
URL part tohuwabohu
Einleitung <p>Adriana Altaras erzählt in DOITSCHA (2D | 2H) von ihrem Leben als jüdische Frau und Mutter in Deutschland und beschreibt mal auf zärtliche, mal auf verzweifelte Art die Freuden, Probleme und den Irrsinn ihrer Familie. Michael Weber hat den Erfolgsroman nun in eine Bühnenfassung gebracht.</p><p></p>
Hauptteil <p>Adriana Altaras Sohn David möchte nach Israel. In seinem Kopf entwirft er ein idealisiertes Bild von einem besseren Land und stößt, hochbegabt und pubertär wie er ist, seinen deutschen Vater ab. Überhaupt scheinen die Israelis das bessere Volk zu sein und so macht sich David nach dem Tod seines Patenonkels Aaron promt auf den Weg ins gelobte Land. Adriana, die ebenfalls um ihren verstorbenen Freund Aaron trauert, mit dem sie in Jugendjahren die Auswanderung nach Israel geplant hatte, reist kurzentschlossen hinterher und begibt sich auf die Suche nach ihrem verlorenen Sohn.</p><p>Auch mit ihrem Sohn Aaron hat Adriana alle Hände voll zu tun. Als Person der Öffentlichkeit, die gerne offen über Beschneidungen und andere Tabus spricht, gerät sie immer wieder in Schwierigkeiten mit ihrem peinlich berührten Sohn.</p><p> Zwischen Religions- und Identitätskonflikten und vielen Diskussionen entspinnt sich eine verrückte, manchmal traurige und manchmal lustige Familiengeschichte, wie nur das Leben sie schreiben kann.</p>
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Bildunterschrift Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
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Infofeld Text UA politbüro Hamburg, 07.09.2017
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Relation zum Titel DOITSCHA
URL part doitscha
Subtitel In einer Bühnenfassung von Michael Weber
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter Michael Weber
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen UA politbüro Hamburg, 07.09.2017
Einleitung <p>Adriana Altaras entwirft in ihrem Roman DOITSCHA ein faszinierendes und vielstimmiges Porträt jüdisch-deutscher Gegenwart und ein unvergessliches Buch über Familie in all ihren tröstlichen und irrsinnigen Facetten.</p> <p>David wäre gerne Israeli. Er ist nicht nur hochbegabt, sondern auch hochpubertär und raunzt seinen westfälischen Vater beim Abendessen regelmäßig mit »Ey, Doitscha« an, was ebenso regelmäßig zum familiären Eklat führt. Deutscher zu sein, ist keine einfache Sache, gesteht Adriana Altaras, erst recht nicht in einer jüdischen Familie …</p> <p>Mit Aaron, Davids Patenonkel, ist Adriana Altaras seit ihrer Jugend befreundet. Sie wollten damals auswandern nach Israel, das für sie ähnlich verlockend war wie für die Surfer Hawaii. Doch sie blieben und nutzten das schlechte Gewissen der Deutschen, um umsonst Bahn zu fahren oder schulfrei zu bekommen. Als Aaron stirbt, spitzt sich der Generationenkonflikt in der Familie Altaras zu. David hält nichts mehr in Berlin, er verabschiedet sich kurzerhand ins Gelobte Land, und seine Mutter reist hinterher – auf der Suche nach dem verlorenen Sohn zwischen Klagemauer, Kibbuz und See Genezareth.</p> <p>Vom Jüngsten, der lieber »Germany`s next Topmodel« sähe, als zuzuschauen, wie sich seine Mutter in Talkshows über die Beschneidung und die »schönen Schmocks« ihrer Söhne auslässt. Von tragikomischen Identitäts- und Religionskonflikten, die sich an einer rissigen Salatschüssel entzünden, von unkonventionellen Gedenkreden, vom Erben und Vererben. Und nicht nur das: Die ganze Familie kommt zu Wort, das ganze Tohuwabohu.</p>
Haupttext <p>Adriana Altaras erzählt mitten aus dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland. Der Bühnenbearbeitung von Michael Weber gelingt es, die leidenschaftlich und humorvoll erzählte Familiengeschichte für das Theater zugänglich zu machen.</p> <p>Die Entwicklung einer eigenen Bühnenfassung basierend auf DOITSCHA: EINE JÜDISCHE MUTTER PACKT AUS von Adriana Altaras ist möglich.</p> <p>Die Uraufführung fand am 7. September 2017 im <a class="external-link-new-window" data-htmlarea-external="1" href="http://www.polittbuero.de/2017/09/07_09.html" target="_blank" title="Opens external link in new window">politbüro Hamburg</a> statt.</p>
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Bildunterschrift © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
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Alphabetischer Titel DOITSCHA
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---- AUTHOR ----
Nachname Altaras
Vorname Adriana
Pseudonym
URL part adriana-altaras
Biografie Adriana Altaras wurde in Zagreb geboren. Sie wuchs in Italien und Deutschland auf. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule der Künste in Berlin und vervollständigte ihr Studium an der New York University. Ihre Schauspielkarriere führte sie an Theater wie das Maxim-Gorki-Theater, Freie Volksbühne Berlin, Theater Basel, Konstanz und Stuttgart. Zu ihren zahlreichen Kino- und Fernseharbeiten gehören u.a. „Alles auf Zucker“, „Mein Führer“, „The Countness“ (Julie Delpy), „Ein Sommer in Marrakesch“, „Kommissar Marthaler“ diverse „Tatorte“ und viele mehr. Sie war Künstlerische Leiterin der Jüdischen Kulturtage 2002 in BERLIN OPEN. Für die von Steven Spielberg ins Leben gerufenen Shoa Foundation arbeitete sie als Interviewerin. Als Regisseurin ist sie sowohl im Schauspiel als auch im Musiktheater im gesamten deutschsprachigen Raum erfolgreich. Seit den 90er Jahren schreibt Adriana Altaras Theaterstücke. 2011 erschien ihr erster Roman „Titos Brille“ bei Kiepenheuer &amp; Witsch. Für die neue Schriftsteller Plattform <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.zeit.de/freitext">ZEIT ONLINE „Freitext - Feld für literarisches Denken&quot;</a> schreibt Adriana Altaras regelmäßig und fortlaufend über Politik, Gesellschaft, Literatur und ihr Leben.
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Bild Copyright © Jakob Boerner
Preise und Auszeichnungen