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DOITSCHA

In einer Bühnenfassung von Michael Weber


Adriana Altaras

Michael Weber


2 D | 2 H

Adriana Altaras entwirft in ihrem Roman DOITSCHA ein faszinierendes und vielstimmiges Porträt jüdisch-deutscher Gegenwart und ein unvergessliches Buch über Familie in all ihren tröstlichen und irrsinnigen Facetten.

 

David wäre gerne Israeli. Er ist nicht nur hochbegabt, sondern auch hochpubertär und raunzt seinen westfälischen Vater beim Abendessen regelmäßig mit »Ey, Doitscha« an, was ebenso regelmäßig zum familiären Eklat führt. Deutscher zu sein, ist keine einfache Sache, gesteht Adriana Altaras, erst recht nicht in einer jüdischen Familie …

 

Mit Aaron, Davids Patenonkel, ist Adriana Altaras seit ihrer Jugend befreundet. Sie wollten damals auswandern nach Israel, das für sie ähnlich verlockend war wie für die Surfer Hawaii. Doch sie blieben und nutzten das schlechte Gewissen der Deutschen, um umsonst Bahn zu fahren oder schulfrei zu bekommen. Als Aaron stirbt, spitzt sich der Generationenkonflikt in der Familie Altaras zu. David hält nichts mehr in Berlin, er verabschiedet sich kurzerhand ins Gelobte Land, und seine Mutter reist hinterher – auf der Suche nach dem verlorenen Sohn zwischen Klagemauer, Kibbuz und See Genezareth.

Vom Jüngsten, der lieber »Germany`s next Topmodel« sähe, als zuzuschauen, wie sich seine Mutter in Talkshows über die Beschneidung und die »schönen Schmocks« ihrer Söhne auslässt. Von tragikomischen Identitäts- und Religionskonflikten, die sich an einer rissigen Salatschüssel entzünden, von unkonventionellen Gedenkreden, vom Erben und Vererben. Und nicht nur das: Die ganze Familie kommt zu Wort, das ganze Tohuwabohu.

 

Adriana Altaras erzählt mitten aus dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland. Der Bühnenbearbeitung von Michael Weber gelingt es, die leidenschaftlich und humorvoll erzählte Familiengeschichte für das Theater zugänglich zu machen.

Die Entwicklung einer eigenen Bühnenfassung basierend auf DOITSCHA: EINE JÜDISCHE MUTTER PACKT AUS von Adriana Altaras ist möglich.

Die Uraufführung fand am 7. September 2017 im politbüro Hamburg statt.

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---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----
Relation zum Titel DOITSCHA
URL part doitscha
Subtitel In einer Bühnenfassung von Michael Weber
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter Michael Weber
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen UA politbüro Hamburg, 07.09.2017
Einleitung <p>Adriana Altaras entwirft in ihrem Roman DOITSCHA ein faszinierendes und vielstimmiges Porträt jüdisch-deutscher Gegenwart und ein unvergessliches Buch über Familie in all ihren tröstlichen und irrsinnigen Facetten. </p><p></p>
Haupttext <p>David wäre gerne Israeli. Er ist nicht nur hochbegabt, sondern auch hochpubertär und raunzt seinen westfälischen Vater beim Abendessen regelmäßig mit »Ey, Doitscha« an, was ebenso regelmäßig zum familiären Eklat führt. Deutscher zu sein, ist keine einfache Sache, gesteht Adriana Altaras, erst recht nicht in einer jüdischen Familie … </p><p>Mit Aaron, Davids Patenonkel, ist Adriana Altaras seit ihrer Jugend befreundet. Sie wollten damals auswandern nach Israel, das für sie ähnlich verlockend war wie für die Surfer Hawaii. Doch sie blieben und nutzten das schlechte Gewissen der Deutschen, um umsonst Bahn zu fahren oder schulfrei zu bekommen. Als Aaron stirbt, spitzt sich der Generationenkonflikt in der Familie Altaras zu. David hält nichts mehr in Berlin, er verabschiedet sich kurzerhand ins Gelobte Land, und seine Mutter reist hinterher – auf der Suche nach dem verlorenen Sohn zwischen Klagemauer, Kibbuz und See Genezareth. </p><p> Vom Jüngsten, der lieber »Germany`s next Topmodel« sähe, als zuzuschauen, wie sich seine Mutter in Talkshows über die Beschneidung und die »schönen Schmocks« ihrer Söhne auslässt. Von tragikomischen Identitäts- und Religionskonflikten, die sich an einer rissigen Salatschüssel entzünden, von unkonventionellen Gedenkreden, vom Erben und Vererben. Und nicht nur das: Die ganze Familie kommt zu Wort, das ganze Tohuwabohu. </p><p> Adriana Altaras erzählt mitten aus dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland. Der Bühnenbearbeitung von Michael Weber gelingt es, die leidenschaftlich und humorvoll erzählte Familiengeschichte für das Theater zugänglich zu machen.</p><p>Die Entwicklung einer eigenen Bühnenfassung basierend auf DOITSCHA: EINE JÜDISCHE MUTTER PACKT AUS von Adriana Altaras ist möglich.</p><p>Die Uraufführung fand am 7. September 2017 im <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.polittbuero.de/2017/09/07_09.html">politbüro Hamburg</a> statt.</p><p></p>
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