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Wekwerth-Inszenierung auf der Leinwand: Peter-Hacks Gesellschaft HABBEMA zeigt RICHARD III

Die 1972 am Deutschen Theater gespielte Wekwerth-Inszenierung des Shakespeare-Klassikers RICHARD III kann wohl als legendär bezeichnet werden. Insbesondere Hilmar Thate überzeugte in der Titelrolle als „unverschämter Publikumskumpan, ein horrend furchtbarer und furchtsamer Sisyphos der amoralischen Lust und absurden Grausamkeit.“ (H.-D. Schütt)

„Die Darstellung wird zu einem Höhepunkt seiner Bühnenlaufbahn. Gemeinsam mit dem Regisseur Manfred Wekwerth macht er den Mörderkönig Richard III. zum Vertrauten des Publikums, spielt einen derben Intriganten, aber auch dreisten und selbstvergnügten Manipulator, dessen blutiger Logik sich der Zuschauer kaum entziehen kann.“ (film-zeit)

Die Peter-Hacks-Gesellschaft zeigt am Dienstag, dem 16. September, um 19:30 Uhr die Filmaufzeichnung der kongenialen Zusammenarbeit Wekwerths und Thates. Karten sind telefonisch unter 030/23809129/-16 oder per Email unter kontakt@peter-hacks-gesellschaft.de zu bekommen.

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Titel Wekwerth-Inszenierung auf der Leinwand: Peter-Hacks Gesellschaft HABBEMA zeigt RICHARD III
URL part wekwerth-inszenierung-auf-der-leinwand-peter-hacks-gesellschaft-habbema-zeigt-richard-iii
Einleitung Die 1972 am Deutschen Theater gespielte Wekwerth-Inszenierung des Shakespeare-Klassikers RICHARD III kann wohl als legendär bezeichnet werden. Insbesondere Hilmar Thate überzeugte in der Titelrolle als „unverschämter Publikumskumpan, ein horrend furchtbarer und furchtsamer Sisyphos der amoralischen Lust und absurden Grausamkeit.“ (H.-D. Schütt) „Die Darstellung wird zu einem Höhepunkt seiner Bühnenlaufbahn. Gemeinsam mit dem Regisseur Manfred Wekwerth macht er den Mörderkönig Richard III. zum Vertrauten des Publikums, spielt einen derben Intriganten, aber auch dreisten und selbstvergnügten Manipulator, dessen blutiger Logik sich der Zuschauer kaum entziehen kann.“ (film-zeit) Die Peter-Hacks-Gesellschaft zeigt am Dienstag, dem 16. September, um 19:30 Uhr die Filmaufzeichnung der kongenialen Zusammenarbeit Wekwerths und Thates. Karten sind telefonisch unter 030/23809129/-16 oder per Email unter kontakt@peter-hacks-gesellschaft.de zu bekommen.
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Relation zum Titel Richard III. (Leben und Tod König Richard des Dritten)
URL part richard-iii.-leben-und-tod-koenig-richard-des-dritten
Subtitel
Originaltitel The tragedy of King Richard the Third
Coautoren
Uebersetzung Fassung und Übertragung von Manfred Wekwerth
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 20
Ergaenzung 2 Kinder, kl. Rollen
Anmerkungen Erstaufführung der Übersetzung<br>Deutsches Theater Berlin, April 1972
Einleitung Für seine Inszenierung &quot;Leben und Tod König Richard III&quot; 1972 am Deutschen Theater in Berlin (Ost) fertigte Wekwerth eine Neuübersetzung und eigene Bühnenfassung an. Noch heute gilt diese (und 1974 am Zürcher Schauspielhaus mit Helmut Lohner in der Hauptrolle) als legendär, da sie einen völlig neuen Umgang mit dem Stück begründete. Möglich wurde dies durch eine überraschende Entdeckung von Robert Weimann (&quot;Shakespeare und die Tradition des Volkstheaters&quot;, 1967), der die Ursprünge der Dramen Shakespeares nicht in den Tragödien der Antike suchte, sondern in den 'mysteries', dem englischen Volkstheater. Demzufolge spielen Züge einer Volksfigur auch in &quot;Richard III&quot; eine Rolle, die ihren Ursprung in der Funktion des Vice (Laster), ähnlich dem Arlecchino des italienischen Volkstheaters, haben. Verkrüppelungen, Buckel und Klumpfuß waren die traditionellen Insignien des Vice, das nach Weimann drei Funktionen hatte: - als Prtagonist und Widersacher des Helden; die Rolle des Intriganten und Manipulators zwischen den handelnden Personen und schließlich die jenseits des dramatischen Vorgangs stehende Funktion des respektlosen, distanzierenden Kommentators und Spielmeisters.
Haupttext &quot;Der Schauspieler kann auf diese Weise den 'Killer Richard' in der kräftigen Realität seiner Schreckensweise voll ausspielen ohn ihn zum psychiatrischen nosferatu machen zu müssen - und gleichzeitig vermittelt er als 'Spielmeister und Spaßmacher' den Blick, der über die Figur des schrecklichen Richard hinausgeht und die Schrecken des Feudalabsolutismus, der den Schrecken zur Lebensweise hat. So kann über Grausamkeiten gelacht werden. Und das Gelächter ist nicht ohne Grauen, denn man lacht über den Kommentar, nicht über die Tat.' (Manfred Wekwerth zu seiner Übersetzung)
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Alphabetischer Titel Richard III. (Leben und Tod König Richard des Dritten)
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Nachname Wekwerth
Vorname Manfred
Pseudonym
URL part manfred-wekwerth
Biografie Manfred Wekwerth, Prof. Dr. phil., wurde 1951 von Brecht als Schüler an das Berliner Ensemble engagiert und arbeitete 1954 als Co-Regisseur Brechts. Nach dessen Tod wurde Wekwerth Chefregisseur des BE unter Helene Weigel.<br />Wichtige Arbeiten in dieser Zeit sind &quot;Arturo Ui&quot; (mit E. Schall), &quot;Die Tage der Commune&quot; und &quot;Coriolan&quot; (mit E. Schall u. H. Weigel). 1969 trennte er sich vom Berliner Ensemble und arbeitete am Deutschen Theater Berlin, am National Theatre London, am Züricher Schauspielhaus und am Wiener Burgtheater. Manfred Wekwerth ist Gründer des Instituts für Schauspielregie an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. Von 1977 bis 1991 war er Intendant des BE, von 1982 bis 1990 Präsident der Akademie der Künste der DDR.<br />Bis zu seinem Tod am 16. Juli 2014 lebte er zusammen mit Renate Richter als freier Regisseur in Berlin.
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