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Das lila Kleid von Valentine


Francoise Sagan

Aus dem Französischen

Übersetzung durch Helga Treichl

Schauspiel


3 D | 6 H

„Dein Mann ist wieder einmal in ein Flittchen vernarrt“, ist das erste, was Marie sagt, als ihre Cousine Valentine plötzlich vor ihrer Türe steht. Denn diese ist offenbar wieder einmal verreist, um ihrem Ehemann und dessen neuer Affäre zuhause Platz zu machen.

Marie nimmt Valentine mit offenen Armen bei sich auf. Und das, obwohl sie selbst derzeit in einem ärmlichen Hotelzimmer lebt, nachdem ihr kürzlich verstorbener Gatte sein Vermögen lieber seiner Geliebten vermacht hat. Die energische, resolute Marie kämpft jedoch mithilfe des Notars, Maitre Fleurt, erbittert um ihr Erbe, das ihr schließlich tatsächlich zugesprochen wird. So ziehen Marie, ihr Sohn Serge und Valentine in ein großes Haus, in dem sie ihren gewohnt luxuriösen Lebensstil, inklusive Butler, wieder aufnehmen. Valentine und Serge verstehen sich unterdessen von Tag zu Tag besser und es kommt, wie es kommen muss: Die beiden werden ein Paar. Als jedoch plötzlich Valentines Ehemann, Jean-Lou, auftaucht, um sie nach Hause zu holen, muss sie sich zwischen den beiden Männern entscheiden. Und als wäre die Situation nicht schon kompliziert genug, ist da auch noch die Sache mit dem Rollentausch. Denn in Wahrheit ist es Valentine selbst, die alle paar Monate mit einem neuen Geliebten verreist, nicht Jean-Lou. Dieser weiß jedoch von den Affären seiner Frau und verlangt nun, dass sie Serge die Wahrheit über ihre Ehe erzählt.

„Valentine ist eine frivole, unbeständige, flatterhafte, oberflächliche, vollendet lügende Frau, die sich selbst und den übrigen Menschen eine Komödie vorspielt.“ – Francoise Sagan

Das Stück sorgte in den 1960er Jahren unter anderem aufgrund der Umkehrung der damals üblichen Rollenverteilung von Mann und Frau für Schlagzeilen. Während ein Teil des Publikums diese Art der Emanzipation freudig aufnahm, quittierte ein anderer Teil, vor allem bestehend aus jungen Männern, die „etwas boshafte Gesellschaftskritik“ mit Buhrufen. (Nacht-Depesche, Berlin, 11.06.1964)

Doppel-DSE 19.03.1964 Hamburg/Stuttgart

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Relation zum Titel Das lila Kleid von Valentine
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Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Französischen
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 3
Herren 6
Ergaenzung
Anmerkungen Doppel-DSE 19.03.1964 Hamburg/Stuttgart
Einleitung <p>„Dein Mann ist wieder einmal in ein Flittchen vernarrt“, ist das erste, was Marie sagt, als ihre Cousine Valentine plötzlich vor ihrer Türe steht. Denn diese ist offenbar wieder einmal verreist, um ihrem Ehemann und dessen neuer Affäre zuhause Platz zu machen.</p> <p>Marie nimmt Valentine mit offenen Armen bei sich auf. Und das, obwohl sie selbst derzeit in einem ärmlichen Hotelzimmer lebt, nachdem ihr kürzlich verstorbener Gatte sein Vermögen lieber seiner Geliebten vermacht hat. Die energische, resolute Marie kämpft jedoch mithilfe des Notars, Maitre Fleurt, erbittert um ihr Erbe, das ihr schließlich tatsächlich zugesprochen wird. So ziehen Marie, ihr Sohn Serge und Valentine in ein großes Haus, in dem sie ihren gewohnt luxuriösen Lebensstil, inklusive Butler, wieder aufnehmen. Valentine und Serge verstehen sich unterdessen von Tag zu Tag besser und es kommt, wie es kommen muss: Die beiden werden ein Paar. Als jedoch plötzlich Valentines Ehemann, Jean-Lou, auftaucht, um sie nach Hause zu holen, muss sie sich zwischen den beiden Männern entscheiden. Und als wäre die Situation nicht schon kompliziert genug, ist da auch noch die Sache mit dem Rollentausch. Denn in Wahrheit ist es Valentine selbst, die alle paar Monate mit einem neuen Geliebten verreist, nicht Jean-Lou. Dieser weiß jedoch von den Affären seiner Frau und verlangt nun, dass sie Serge die Wahrheit über ihre Ehe erzählt.</p>
Haupttext <blockquote><p>„Valentine ist eine frivole, unbeständige, flatterhafte, oberflächliche, vollendet lügende Frau, die sich selbst und den übrigen Menschen eine Komödie vorspielt.“ – Francoise Sagan</p></blockquote> <p>Das Stück sorgte in den 1960er Jahren unter anderem aufgrund der Umkehrung der damals üblichen Rollenverteilung von Mann und Frau für Schlagzeilen. Während ein Teil des Publikums diese Art der Emanzipation freudig aufnahm, quittierte ein anderer Teil, vor allem bestehend aus jungen Männern, die „etwas boshafte Gesellschaftskritik“ mit Buhrufen. (Nacht-Depesche, Berlin, 11.06.1964)</p>
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