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Die Sorgen und die Macht


Peter Hacks

Schauspiel


1 D | 23 H
Doppelbesetzung möglich

„Hacks, überzeugt davon in der DDR in einer postrevolutionären Situation zu leben, zeichnet in ‚Die Sorgen und die Macht‘ das Bild einer Gesellschaft, die an der Überwindung ihrer verbliebenen Widersprüche arbeitet. Anhand der wirtschaftlichen und emotionalen Verstrickungen zwischen Mitarbeitern einer Brikett- und einer Glasfabrik skizziert Hacks in dem Stück eine Art moralischer Ökonomie. Erst aufgrund seiner Liebe zu Hede Stoll setzt Max Fidorra sich dafür ein, Einzelinteressen zugunsten des Ganzen zurückzustellen. (…) ‚Die Sorgen und die Macht', das ist eine Begegnung mit einem der maßgeblichen Intellektuellen beider deutscher Staaten und eine Begegnung mit der 'Zukunft von gestern', die auf unerwartete Weise Fragen ans Heute stellt.“ (Ankündigungstext Deutsches Theater Berlin, September 2010)

„Ein Drama ist dreierlei. Es ist Literatur. Es ist Bühnentext. Es ist Anlaß und Bestandteil eines gesellschaftlichen Vorgangs. Alles das muß es, wenn es gut ist, ganz sein.“ (Hacks, aus: Eine Neufassung, warum? Zu Die Sorgen und die Macht)

UA Theater der Bergarbeiter, Senftenberg, 15. Mai 1960

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Relation zum Titel Die Sorgen und die Macht
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Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 1
Herren 23
Ergaenzung Doppelbesetzung möglich
Anmerkungen UA Theater der Bergarbeiter, Senftenberg, 15. Mai 1960
Einleitung <p>„Hacks, überzeugt davon in der DDR in einer postrevolutionären Situation zu leben, zeichnet in ‚Die Sorgen und die Macht‘ das Bild einer Gesellschaft, die an der Überwindung ihrer verbliebenen Widersprüche arbeitet. Anhand der wirtschaftlichen und emotionalen Verstrickungen zwischen Mitarbeitern einer Brikett- und einer Glasfabrik skizziert Hacks in dem Stück eine Art moralischer Ökonomie. Erst aufgrund seiner Liebe zu Hede Stoll setzt Max Fidorra sich dafür ein, Einzelinteressen zugunsten des Ganzen zurückzustellen. (…) ‚Die Sorgen und die Macht', das ist eine Begegnung mit einem der maßgeblichen Intellektuellen beider deutscher Staaten und eine Begegnung mit der 'Zukunft von gestern', die auf unerwartete Weise Fragen ans Heute stellt.“ (Ankündigungstext Deutsches Theater Berlin, September 2010)</p><p>„Ein Drama ist dreierlei. Es ist Literatur. Es ist Bühnentext. Es ist Anlaß und Bestandteil eines gesellschaftlichen Vorgangs. Alles das muß es, wenn es gut ist, ganz sein.“ (Hacks, aus: Eine Neufassung, warum? Zu Die Sorgen und die Macht) </p>
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Kritiken - Texte <p>Kritik zur Inszenierung am Deutschen Theater, 2010/11: </p><p>&quot;Mit der Inszenierung von Peter Hacks' 60 Jahre altem Skandalstück DIE SORGEN UND DIE MACHT zollt das Deutsche Theater der deutschen Einheit seinen farcenhaften Tribut. Das Drama&nbsp;handelte ursprünglich mal von jenen hoffnungsfrohen Aufbaujahren, als der Mensch noch sozialistisch werden wollte. Als er aber auch schon ahnte, mit der linken Utopie ist es Essig. [...] Jetzt ist die Zukunft, von der wir vorgestern träumten und die Hacks in seinem Versuch über das <i>Theaterstück von morgen</i> ausmalte. Nur: Sie sieht so anders aus! Brikettierer und Glasfacharbeiterinnen treten auf, Parteisekretäre und VEB-Direktoren, aber auch <i>FAZ</i>-Kritiker, <i>ZEIT</i>-Redakteurinnen und Pittiplatsch treten auf. Sie singen verschlissene Lieder und sagen alte Rezensionen auf. Sie sind das Personal einer Übergangsgesellschaft, die vom Erscheinungsjahr des Hackschen Stückes 1958 bis ins Heute und, wenn wir Pech haben, bis ins Unendliche reicht. Die Figuren haben alle eine Sehnsucht, aber resigniert sind sie auch schon. Manche trinken gegen den Frust ein Bier, andere versuchen es mit Liebe. Zusammen tanzen sie in einer höchst sarkastischen Geschichtsrevue zwischen den Epochen hin und her: aus den Fünfigern in die Neunziger in die Goethezeit und zurück.&quot;</p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Hacks_Die_Sorgen_und_die_Macht.pdf
Alphabetischer Titel Sorgen und die Macht, Die
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