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Durch den Wind

A l'Ouest


Nathalie Fillion

Aus dem Französischen von Christa Müller unter Mitarbeit von Laurent Muhleisen


4 D | 5 H

Die Pariser Autorin Nathalie Fillion hat mit ihrem neuen Stück DURCH DEN WIND (A L’OUEST; Ü: Christa Müller/Laurent Muhleisen) eine wunderbare Tragikomödie rund um eine französische Patchwork-Familie geschrieben. Im Mittelpunkt steht Jean, Mitte fünfzig und damit mitten drin in einer satten Lebenskrise. Doch seit er Antidepressiva zu sich nimmt, befindet er sich in einem herrlich euphorischen Zustand - genießt sein Leben und leistet sich so einiges: Jean ist mit einer blutjungen Frau Adeline, die so alt wie seine Kinder ist, zusammen und sein Geld gibt er mit vollen Händen aus. Besorgt sehen Louis und Julie, Jeans Kinder, Anfang zwanzig, ihr Erbe dahinschwinden und bitten Madeleine, Jeans Mutter, um Hilfe. Madeleine soll sich wieder um die (Geld-)Geschäfte der Familie kümmern und über das Vermögen wachen. Die Angst um das Geld beherrscht schließlich alle - außer Jean - und veranlasst die Familienmitglieder zu äußerst skurrilen Handlungen...

Nathalie Fillion, Autorin und Schauspielerin, hat die globale Wirtschaftskrise zum Anlass genommen, das Verhältnis des europäischen Mittelstands zu Geld und Vermögen auf unterhaltsame Weise zu thematisieren. Ist es nicht irgendwie komisch und tragisch zugleich, wie sehr wir Mitteleuropäer unser Glück vor allem in einem dicken Sparbuch erhoffen? Wie sehr die Angst um das Geld auch unseren Blick in die Zukunft verändert und unser Handeln bestimmt?

DURCH DEN WIND (A l'Ouest) wurde in Frankreich mit dem Theaterpreis der Stiftung Diane und Lucien Barrière ausgezeichnet, mit dessen Verleihung auch eine Aufführung im Théatre du Rond-Point in Paris verbunden ist (Premiere: März 2012). Die deutsche Übersetzung ist in SCÈNE 14 abgedruckt, am Deutschen Theater in Berlin werden am 15. November 2011 Auszüge gelesen. Die DSE findet am 14.03.2014 am Hessischen Landestheater Marburg statt.

UA Les Célestins, Lyon, 2012

Abdruck in "Scene 14"

Szenische Lesung, Deutsches Theater Berlin, 15. November 2011

DSE Hessisches Landestheater Marburg, 14.03.2014

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Relation zum Titel Durch den Wind
URL part durch-den-wind
Subtitel
Originaltitel A l'Ouest
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Französischen von Christa Müller unter Mitarbeit von Laurent Muhleisen
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 4
Herren 5
Ergaenzung
Anmerkungen UA Les Célestins, Lyon, 2012 Abdruck in "Scene 14" Szenische Lesung, Deutsches Theater Berlin, 15. November 2011 DSE Hessisches Landestheater Marburg, 14.03.2014
Einleitung Die Pariser Autorin Nathalie Fillion hat mit ihrem neuen Stück DURCH DEN WIND (A L’OUEST; Ü: Christa Müller/Laurent Muhleisen) eine wunderbare Tragikomödie rund um eine französische Patchwork-Familie geschrieben. Im Mittelpunkt steht Jean, Mitte fünfzig und damit mitten drin in einer satten Lebenskrise. Doch seit er Antidepressiva zu sich nimmt, befindet er sich in einem herrlich euphorischen Zustand - genießt sein Leben und leistet sich so einiges: Jean ist mit einer blutjungen Frau Adeline, die so alt wie seine Kinder ist, zusammen und sein Geld gibt er mit vollen Händen aus. Besorgt sehen Louis und Julie, Jeans Kinder, Anfang zwanzig, ihr Erbe dahinschwinden und bitten Madeleine, Jeans Mutter, um Hilfe. Madeleine soll sich wieder um die (Geld-)Geschäfte der Familie kümmern und über das Vermögen wachen. Die Angst um das Geld beherrscht schließlich alle - außer Jean - und veranlasst die Familienmitglieder zu äußerst skurrilen Handlungen... Nathalie Fillion, Autorin und Schauspielerin, hat die globale Wirtschaftskrise zum Anlass genommen, das Verhältnis des europäischen Mittelstands zu Geld und Vermögen auf unterhaltsame Weise zu thematisieren. Ist es nicht irgendwie komisch und tragisch zugleich, wie sehr wir Mitteleuropäer unser Glück vor allem in einem dicken Sparbuch erhoffen? Wie sehr die Angst um das Geld auch unseren Blick in die Zukunft verändert und unser Handeln bestimmt? <span style="font-size:16.0pt;mso-bidi-font-size:12.0pt;font-family:&quot;Browallia New&quot;; mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-bidi-font-family:BrowalliaUPC; mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:DE;mso-bidi-language:AR-SA"><br /> </span>
Haupttext DURCH DEN WIND (A l'Ouest) wurde in Frankreich mit dem Theaterpreis der Stiftung Diane und Lucien Barrière ausgezeichnet, mit dessen Verleihung auch eine Aufführung im Théatre du Rond-Point in Paris verbunden ist (Premiere: März 2012). Die deutsche Übersetzung ist in SCÈNE 14 abgedruckt, am Deutschen Theater in Berlin werden am 15. November 2011 Auszüge gelesen. Die DSE findet am 14.03.2014 am Hessischen Landestheater Marburg statt.
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Kritiken - Texte <u>Zur deutschen Erstaufführung, Hessisches Landestheater Marburg (Regie: Matthias Faltz)</u>: „Stücke wie ‚Durch den Wind’ kennt man von deutschen Autoren leider nicht. (…) Mit geschliffenen Dialogen und glaubwürdigen Charakteren paart das Stück Witz und Tragik und wirft einen Blick auf die gebildete obere Pariser Mittelschicht, die sich (…) so sehr gar nicht von der deutschen unterscheidet.“ (Oberhessische Presse, 24.03.14) „Auch wenn immer wieder gelacht werden darf, ist diese Komödie eigentlich ein Drama, das nicht nur von Geld und den damit verbundenen Verlustängsten erzählt, sondern von Liebe, Endlichkeit, Angst und Depression.“ (Giessener Allgemeine, 24.03.14) „So macht zeitgenössisches Theater Spaß.“ (Giessener Anzeiger, 26.03.14)
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Alphabetischer Titel Durch den Wind
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