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THE WOODSMAN


Steven Fechter

Aus dem Englischen von Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson

Übersetzung durch Christine Richter-Nilsson

Drama


2 D | 4 H

Walter wird nach zwölf Jahren verbüßter Gefängnisstrafe wegen sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen auf Bewährung entlassen. Überwacht durch einen Polizeibeamten und betreut durch einen Therapeuten, versucht er, sich ein neues Leben aufzubauen. Er findet Arbeit und tatsächlich scheint alles eine hoffnungsvolle Wendung zu nehmen, als seine Kollegin Nikki mit ihm eine Liebesbeziehung eingeht - obwohl sie von Walters Vorleben weiß. Doch eines Tages wird Walter von seiner Vergangenheit eingeholt: Er muss feststellen, dass es in seiner Umgebung jemanden gibt, der so ist, wie er einmal war...
Steven Fechter zeichnet in THE WOODSMAN ein differenziertes Bild eines Mannes, der Täter war - und seine Schuld, seine dunkle Seite hinter sich lassen möchte. Fechter versetzt den Leser in eine komplexe Gefühlswelt der Protagonisten und schafft das herausragende Kunststück, weder zu verharmlosen noch zu dämonisieren.

Die Geschichte vom ehemaligen Sexualstraftäter Walter, der nach zwölfjähriger Haftzeit versucht, ein neues Leben zu beginnen, brachte dem amerikanischen Autor Steven Fechter internationalen Ruhm und Anerkennung ein. Im Jahr 2000 erlebte das Theaterstück THE WOODSMAN - DER DÄMON IN MIR (2 D, 3 H) am Actor's Studio seine Uraufführung, vier Jahre später wurde die Verfilmung mit Kyra Sedgwick und Kevin Bacon in den Hauptrollen zum internationalen Kinoerfolg www.youtube.com/watch. THE WOODSMAN ist neben DIE KOMMISSION das zweite Theaterstück von Steven Fechter, das der DREI MASKEN VERLAG in sein Theaterprogramm aufgenommen hat.

DSE Theater Bielefeld, 26. März 2010

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---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----
Relation zum Titel THE WOODSMAN
URL part the-woodsman
Subtitel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Englischen von Christine Richter-Nilsson und Bo Magnus Nilsson
Bearbeiter
Komponist
Genre Drama
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 4
Ergaenzung
Anmerkungen DSE Theater Bielefeld, 26. März 2010
Einleitung Walter wird nach zwölf Jahren verbüßter Gefängnisstrafe wegen sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen auf Bewährung entlassen. Überwacht durch einen Polizeibeamten und betreut durch einen Therapeuten, versucht er, sich ein neues Leben aufzubauen. Er findet Arbeit und tatsächlich scheint alles eine hoffnungsvolle Wendung zu nehmen, als seine Kollegin Nikki mit ihm eine Liebesbeziehung eingeht - obwohl sie von Walters Vorleben weiß. Doch eines Tages wird Walter von seiner Vergangenheit eingeholt: Er muss feststellen, dass es in seiner Umgebung jemanden gibt, der so ist, wie er einmal war...<br />Steven Fechter zeichnet in THE WOODSMAN ein differenziertes Bild eines Mannes, der Täter war - und seine Schuld, seine dunkle Seite hinter sich lassen möchte. Fechter versetzt den Leser in eine komplexe Gefühlswelt der Protagonisten und schafft das herausragende Kunststück, weder zu verharmlosen noch zu dämonisieren.
Haupttext Die Geschichte vom ehemaligen Sexualstraftäter Walter, der nach zwölfjähriger Haftzeit versucht, ein neues Leben zu beginnen, brachte dem amerikanischen Autor Steven Fechter internationalen Ruhm und Anerkennung ein. Im Jahr 2000 erlebte das Theaterstück THE WOODSMAN - DER DÄMON IN MIR (2 D, 3 H) am Actor's Studio seine Uraufführung, vier Jahre später wurde die Verfilmung mit Kyra Sedgwick und Kevin Bacon in den Hauptrollen zum internationalen Kinoerfolg http://www.youtube.com/watch?v=sst041HiCUA. THE WOODSMAN ist neben DIE KOMMISSION das zweite Theaterstück von Steven Fechter, das der DREI MASKEN VERLAG in sein Theaterprogramm aufgenommen hat.
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Kritiken - Texte <p>&quot;Normal ist nichts für Walter und die mit ihm zu tun haben. Und die ewige Frage, kenn der Mensch sich ändern - sie muss auch an diesem beeindruckenden Theaterabend unbeantwortet bleiben. Sehr lang anhaltender Applaus für eine sehr gelungene, spannende Gratwanderung.&quot; (Neue Westfälische, 28. März 2010)</p><p class="MsoNormal">&quot;Das [...] Stück spielt wie in einer Versuchsanordnung Walters Begegnung mit der Gesellschaft durch und ist dabei alles andere als eine tockene Angelegenheit, sondern engagiertes Theater, das sich an einer höchst aktuellen Frage abarbeitet&nbsp; - wie umgehen mit Straftätern, die nach verüßter Strafe wieder unter uns leben.&quot; (Neue Wstfälische, 29.03.2010)</p><p class="MsoNormal">&quot;Steven FEchter habe eine besondere Art der Erzählung, eine verknappte Strache, die dennoch voller Poesie sei.&quot; (Westfalen-Blatt, 24.03.2010)</p><p class="MsoNormal">&quot;THE WOODSMAN, im Jahr 2004 mit Kevin Bacon in der Hauptrolle verfilmt, wirft Fragen auf, die im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch eher in den Hintergrund treten. Angesichts der zahlreichen Übergriffe auf Kinder in Internaten und kirchlichen Einrichtungen, die in diesen Tagen bekannt w[u]rden, mag es befremdlich erscheinen, das Augenmerk nicht auf die Opfer, sondern auf den Täter zu richten; ein Täter, der nicht als Monster dargestellt wird, dessen unentschuldbares Verbrechen dennoch in jedem Moment präsent ist.&quot; (Lausitzer Rundschau, 27.03.2010)</p><p class="MsoNormal">&quot;Steven Fechter, gekonnt unterstützt von Christian Schlüter, spielt geschickt mir unseren Reaktionen auf das Gezeigte, um Verunsicherungen bewusst zu machen und Verhaltensweisen zu hinterfragen. Das ergibt schon eine ganze Menge Nachdenkenswertes [...]&quot; (Westfälischer Anzeiger, 01.04.2010)</p><p class="MsoNormal">&quot;Überhaupt ist die Theaterfassung, anders als der realistische Film nach Fechters Vorlage (DER DÄMON IN MIR), immer deutlich eine Parabel, in der alle Figuren als &quot;Typen&quot; auftreten und alle Fragen nur zwischen den Zeilen gestellt werden. Wie wird einer &quot;unnormal&quot;? Kann man sich ändern? Sind die &quot;Normalen&quot; ein Teil des Problems?&quot; (Ultimo, nr. 8/10)</p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Fechter_Woodsman_Spaeth_Druck_120110.pdf
Alphabetischer Titel THE WOODSMAN
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