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Gegen die Wand

Theaterfassung von Armin Petras nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin


Armin Petras, Fatih Akin


2 D | 2 H

Armin Petras hat nach Akins grandiosem Film eine eigenwillige und kongeniale Theaterfassung (2 D, 2H) für das Maxim Gorki Theater erstellt. Petras konzentriert sich auf die Geschichte eines (Liebes) Paares vor dem Hintergrund der Migration, die zusammen wollen, aber zusammen nicht können - die Liebe ist nicht stärker ist als der Tod.

"Mit „Gegen die Wand“ hat Armin Petras eine Bühnenfassung nach Fatih Akins grandiosem Film geschrieben, die weniger das Schicksal von Menschen mit Migrationshintergrund, als vielmehr den Menschen und das Fremde an sich in den Blick nimmt. Wände, gegen die der Mensch stoßen, schlagen, rebellieren kann, an die er sich anlehnen, hinter denen er sich verstecken kann, haben sich in Petras´ Theaterfassung aufgelöst. Ein Fremdsein, das über kulturelle und geografische Grenzen hinausgeht, hat sich überall breitgemacht und s, m, a und g, die sich hier begegnen, ringen um ihren Platz in der Welt. S und m haben versucht sich umzubringen und verzehren sich nun verzweifelt nach etwas, das sie sich selbst spüren lässt. Wie Monaden treiben sie auf ihrer vergeblichen Suche nach Inhalt, nach Nähe, nach Heimat aufeinander zu… Was ist es, das uns in der Welt, dem anderen, uns selbst entfremdet? Die Inszenierung von „Gegen die Wand“ sucht nach dem, was uns heute in der Welt zu Fremden macht." (Ankündigungstext Gostner Hoftheater, Nürnberg)

Zum Stück:
" Er" hat das Leben satt und will es sich nehmen. Auch "Sie" hat versucht, sich umzubringen, ist daran gescheitert, als beide einander begegnen. "Sie" schlägt ihm vor zu heiraten. Die Scheinehe befreit sie aus den Zwängen ihrer Familie, aber beide nicht aus ihren Gewohnheiten. Sie teilen eine Wohnung, nicht das Bett. "Sie" genießt das Leben in vollen Zügen und geht eine Affäre nach der anderen ein. "Er" verliebt sich in eine lebenshungrige junge Frau.
Als er im Affekt einen ihrere Liebhaber erschlägt, entdeckt auch sie, wie viel sie für ihren Ehemann empfindet. Gefangen in ihren Ängsten haben beide ihre Liebe füreinander entdeckt..." (M. Gorki Theater)

Der preisgekrönte Film belebte die Diskussion um Integration, Traditionen und Zwänge in deutsch-türkischen Familien. Petras’ Theaterfassung konzentriert sich stärker auf die selbstzerstörerischen, gleichzeitig zärtlichen Facetten jener Liebe zwischen dem Mann „m“ und der Frau „s“ und bewegt sich so weg von der speziellen deutsch-türkischen, zu einer allgemeineren, von den verschiedenen Kulturen losgelösten Problematik.

UA Maxim Gorki Theater, 15. Februar 2007

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Relation zum Titel Gegen die Wand
URL part gegen-die-wand
Subtitel <p>Theaterfassung von Armin Petras nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin</p>
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 2
Ergaenzung
Anmerkungen UA Maxim Gorki Theater, 15. Februar 2007
Einleitung <p>Armin Petras hat nach Akins grandiosem Film eine eigenwillige und kongeniale Theaterfassung (2 D, 2H) für das Maxim Gorki Theater erstellt. Petras konzentriert sich auf die Geschichte eines (Liebes) Paares vor dem Hintergrund der Migration, die zusammen wollen, aber zusammen nicht können - die Liebe ist nicht stärker ist als der Tod. &quot;Mit „Gegen die Wand“ hat Armin Petras eine Bühnenfassung nach Fatih Akins grandiosem Film geschrieben, die weniger das Schicksal von Menschen mit Migrationshintergrund, als vielmehr den Menschen und das Fremde an sich in den Blick nimmt. Wände, gegen die der Mensch stoßen, schlagen, rebellieren kann, an die er sich anlehnen, hinter denen er sich verstecken kann, haben sich in Petras´ Theaterfassung aufgelöst. Ein Fremdsein, das über kulturelle und geografische Grenzen hinausgeht, hat sich überall breitgemacht und s, m, a und g, die sich hier begegnen, ringen um ihren Platz in der Welt. S und m haben versucht sich umzubringen und verzehren sich nun verzweifelt nach etwas, das sie sich selbst spüren lässt. Wie Monaden treiben sie auf ihrer vergeblichen Suche nach Inhalt, nach Nähe, nach Heimat aufeinander zu… Was ist es, das uns in der Welt, dem anderen, uns selbst entfremdet? Die Inszenierung von „Gegen die Wand“ sucht nach dem, was uns heute in der Welt zu Fremden macht.&quot; (Ankündigungstext Gostner Hoftheater, Nürnberg)</p><p></p><p></p>
Haupttext Zum Stück:<br />&quot; Er&quot; hat das Leben satt und will es sich nehmen. Auch &quot;Sie&quot; hat versucht, sich umzubringen, ist daran gescheitert, als beide einander begegnen. &quot;Sie&quot; schlägt ihm vor zu heiraten. Die Scheinehe befreit sie aus den Zwängen ihrer Familie, aber beide nicht aus ihren Gewohnheiten. Sie teilen eine Wohnung, nicht das Bett. &quot;Sie&quot; genießt das Leben in vollen Zügen und geht eine Affäre nach der anderen ein. &quot;Er&quot; verliebt sich in eine lebenshungrige junge Frau.<br />Als er im Affekt einen ihrere Liebhaber erschlägt, entdeckt auch sie, wie viel sie für ihren Ehemann empfindet. Gefangen in ihren Ängsten haben beide ihre Liebe füreinander entdeckt...&quot; (M. Gorki Theater)<br /><br />Der preisgekrönte Film belebte die Diskussion um Integration, Traditionen und Zwänge in deutsch-türkischen Familien. Petras’ Theaterfassung konzentriert sich stärker auf die selbstzerstörerischen, gleichzeitig zärtlichen Facetten jener Liebe zwischen dem Mann „m“ und der Frau „s“ und bewegt sich so weg von der speziellen deutsch-türkischen, zu einer allgemeineren, von den verschiedenen Kulturen losgelösten Problematik.
Bild fileadmin/3m_media/plakate/gegen-die-wand.jpg
Bildunterschrift
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte &quot;Die Bühnenfassung des Kultfilms orientiert sich zwar an der Vorlage, lässt aber dem Regisseur genügend Raum, seine eigene Bilderwelt und die persönlichen Fantasien mit einzubringen. [...] So entsteht eine ganz neue Version des Films, die bekannt, aber doch ganz neu, ganz anders, ebenso spannend und so wiedersehenswert ist wie der preisgekrönte Streifen.&quot; (Pforzheimer Kurier, 14.September 2012)
Kritiken - Dateien
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Alphabetischer Titel Gegen die Wand
Mailorder 0
PDF Leseprobe Petras_GegenDieWand_Leseprobe.pdf