Zum Hauptinhalt springen

Jedermann

Theaterfassung von Manfred Wekwerth unter Verwendung der "comedi von dem reichen sterbenden Menschen" von Hans Sachs, die Hofmannsthal als Quelle benutzte


Manfred Wekwerth

Schauspiel


7 D | 17 H
Doppelbes. möglich

JEDERMANN ist die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, Ihm erscheint der Tod - wie immer unerwartet. Jedermanns Interesse galt der Vermehrung des Geldes und damit seiner Macht. Doch der Betrüger ist am Ende der Betrogene: nicht er beherrschte das Geld, das Geld beherrschte ihn.

In der Fassung von Manfred Wekwerth wird die Vorlage in einer Art tragikomischem Fassnachtsspiel neu bearbeitet:
"In unserer Zeit, in der nicht nur das Geld, sondern der Profit zum einzigen Gott aufstieg, der Freud und Leid, Tod und Teufel, Denken und Fühlen vermarktet, um zu immer höheren Quoten zu kommen, bot es sich an, das "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" nicht als Weihespiel, sondern wieder wie bei Hans Sachs als Fastnachtsspiel zu zeigen. Die Nähe von Vergnügen und Untergang, Geschäft und Tod, Jubel und Bankrott war nie größer als heute." (Wekwerth)

Erstaufführung Westdeutsches Tourneetheater Remscheid/Schloss Burg, 22.Oktober 2000

Zurück




---- DB CHECK ---- ---- ---- ---- ---- ----
Relation zum Titel Jedermann
URL part jedermann
Subtitel Theaterfassung von Manfred Wekwerth unter Verwendung der "comedi von dem reichen sterbenden Menschen" von Hans Sachs, die Hofmannsthal als Quelle benutzte
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Schauspiel
Subverlaginfo
Damen 7
Herren 17
Ergaenzung Doppelbes. möglich
Anmerkungen Erstaufführung Westdeutsches Tourneetheater Remscheid/Schloss Burg, 22.Oktober 2000
Einleitung <p>JEDERMANN ist die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, Ihm erscheint der Tod - wie immer unerwartet. Jedermanns Interesse galt der Vermehrung des Geldes und damit seiner Macht. Doch der Betrüger ist am Ende der Betrogene: nicht er beherrschte das Geld, das Geld beherrschte ihn.</p>
Haupttext <p>In der Fassung von Manfred Wekwerth wird die Vorlage in einer Art tragikomischem Fassnachtsspiel neu bearbeitet:<br /> "In unserer Zeit, in der nicht nur das Geld, sondern der Profit zum einzigen Gott aufstieg, der Freud und Leid, Tod und Teufel, Denken und Fühlen vermarktet, um zu immer höheren Quoten zu kommen, bot es sich an, das "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" nicht als Weihespiel, sondern wieder wie bei Hans Sachs als Fastnachtsspiel zu zeigen. Die Nähe von Vergnügen und Untergang, Geschäft und Tod, Jubel und Bankrott war nie größer als heute." (Wekwerth)</p>
Bild fileadmin/3m_media/platzhalter/Jedermann4_Wekwerth_Senftenberg_2011_12_310x279.jpg
Bildunterschrift © Theater Senftenberg
Fotos
Fotos Copyright
Kritiken - Texte
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen WekwerthHofmannsthal-JEDERMANN.pdf
Alphabetischer Titel Jedermann
Mailorder 0
PDF Leseprobe